ELVIS AG und BVMW sehen Lieferketten durch Ukraine-Krieg stark gefährdet

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ELVIS AG und BVMW sehen Lieferketten durch Ukraine-Krieg stark gefährdet. (Foto: Bild von Pixabay von planet_fox)

ELVIS AG und BVMW sehen Lieferketten durch Ukraine-Krieg stark gefährdet

Alzenau / Berlin, 28. Februar 2022 – Die Europäische Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure AG (ELVIS) und der Mittelstandsverband Mittelstand.BVMW sehen immense Probleme für die Logistikbranche in Deutschland und Europa aufziehen. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine könnte den Fahrermangel in einem Ausmaß verschärfen, dem viele Lieferketten nicht standhalten werden, befürchten beide Verbände. Es drohe ein Versorgungsengpass, der Industrie, Handel und Bevölkerung nachhaltig und empfindlich treffen könne. Die Spediteure und Logistik-Unternehmen seien daher dringend dazu aufgerufen, sich unverzüglich und bestmöglich auf die zu erwartenden Kapazitätsengpässe am Transportmarkt vorzubereiten.

„Dass wir in Deutschland seit Jahren mit einem eklatanten Fahrermangel zu kämpfen haben, ist hinlänglich bekannt. Dennoch gibt es bis heute keine belastbaren Lösungskonzepte für dieses Problem. Im Gegenteil: Die Regelungen des Mobilitätspakets, insbesondere die Rückkehrpflicht der eingesetzten Fahrzeuge an den Ort der Niederlassung haben die Lage eher noch verschärft. Das könnte uns jetzt zum Verhängnis werden“, sagt Nikolja Grabowski, Vorstand der ELVIS AG.

Denn laut Mauterhebung wickeln osteuropäische Transportflotten weite Teile des Lkw-Verkehrs in Deutschland ab. Welchen Anteil ukrainische Fahrer daran haben, lässt sich nicht genau beziffern, da das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) deren Fahrleistung nicht gesondert erfasst. Ermittelbar ist hingegen der Anteil an der Fahrleistung polnischer Lkw in Deutschland. In der BAG-Statistik wird dieser mit 17,5 Prozent ausgewiesen, was mithin gut die Hälfte aller hierzulande von ausländischen Unternehmen durchgeführten Transporte bedeutet. Branchenintern bekannt ist darüber hinaus, dass viele in Polen beschäftigte Fahrer aus der Ukraine stammen. Das Gros dieser Lkw-Fahrer kann oder will seinem Beruf in der jetzigen Situation nicht mehr nachgehen. Entweder, weil die Männer im Rahmen der von Präsident Selenskyj angeordneten allgemeinen Mobilmachung zur Verteidigung ihres Heimatlandes einberufen wurden, oder zurückkehren, um ihre Familien zu unterstützen und in Sicherheit zu bringen. Klaus Meyer, Vorsitzender der Fachkommission Logistik und Mobilität im BVMW, warnt: „Wir reden hier von geschätzt 100.000 ukrainischen Fahrern, die sich aktuell allein in Polen aufhalten und den Transportunternehmen schon bald nicht mehr zur Verfügung stehen könnten. Das käme einem Aderlass gleich, der sich kaum kompensieren ließe.“

ELVIS und BVMW appellieren daher an alle deutschen Spediteure und Transportdienstleister, den Kontakt zu ihren Auftraggebern und Subunternehmen schnellstmöglich zu intensivieren und sich gleichzeitig auf die erwartbare Verknappung der Transportkapazitäten vorzubereiten. Gefordert sei darüber hinaus die Politik, gemeinsam mit der Branche umgehend Lösungsansätze zu erörtern. Denkbar sei beispielsweise eine zeitliche befristete Aussetzung des Mobilitätspakets. Grabowski: „Ohne die Regelungen grundsätzlich in Frage zu stellen braucht die Transport- und Logistikbranche in Europa jetzt jede Möglichkeit, flexibel zu agieren, um ihren Versorgungsauftrag erfüllen zu können.“

Digitalisierung im Speditionsgewerbe – Do or Die?

Blogbeitrag

Digitalisierung im Speditionsgewerbe – Do or Die?

Der derzeitige Megatrend „Digitalisierung“ schwebt wie ein Damoklesschwert über der Branche. „Wenn wir nicht schnell genug unsere Prozesse digitalisieren, werden wir den Anschluss verlieren. Digitale Speditionen werden den Markt übernehmen und analoge Akteure wären die Verlierer,“ hört man in der Branche.
Aber ist diese Entwicklung tatsächlich zwangsläufig? Was genau würden die Betriebe verlieren? Kunden? Aufträge?
Weder noch! Die Unternehmen verlieren Eigenständigkeit und Selbstbestimmung!

Wenn wir die Entwicklung der Digitalisierung in der Transport- und Logistikbranche weiterdenken, ergeben sich unterschiedliche Szenarien für die Zukunft. Wie wir die unterschiedlichen Szenarien bewerten, hängt von der eigenen Einstellung zu Unternehmertum und der Konnotation von Risiko und Chancen ab.

Um diesen Gedanken zu fassen, empfiehlt sich ein Blick auf das Wesen der Digitalisierung. Was kennzeichnet die Entwicklung rund um den Megatrend?

Digitalisierung beschreibt die elektronische Vernetzung von Akteuren. Die Beseitigung handschriftlicher Aufzeichnungen zu Gunsten einer Excel-Tabelle ist demnach höchstens als „Elektronisierung“ zu bezeichnen. Die Digitalisierung beginnt erst da, wo Daten zwischen den verschiedenen Akteuren ausgetauscht werden und durch die Auswertung, Zusammenschau und Verbindung der Daten neue Mehrwerte generiert werden.

Das Wesen der Digitalisierung ist per Definition das eines Netzwerkes. Das Netzwerk hat mit zunehmender Dichte eine immer größere Zahl von Verbindungen und Netzwerkknoten. Damit sich die Akteure in diesem Labyrinth bewegen und orientieren können, gibt es Plattformen. Sie erheben sich quasi über das Netz und erlauben einen Rundumblick über die Akteure, Abzweigungen und Wege innerhalb des Dickichts.

Gleichzeitig erlaubt dieser Überblick die stetige Weiterentwicklung des Netzwerkes. Nur wenn alle Knoten untereinander Daten austauschen können, ist der optimale Datenfluss gewährleistet und neue Informationen können aus den Daten heraus generiert werden.

Die Netzwerk- oder Plattformökonomie unterliegt bestimmten Mechanismen. Eben diese Mechanismen unterscheiden sich drastisch von den „Regeln“ der klassischen, analogen Wirtschaft.

Digitale Angebote sind im Allgemeinen frei skalierbar. Ist eine Dienstleistung bzw. eine Plattform einmal aus der Taufe gehoben, sind beliebig viele Kunden aufschaltbar, ohne dass die dahinterliegende Struktur physisch mitwachsen müsste. Die meisten Plattformangebote gewinnen an Mehrwert und Anziehungskraft, mit jedem weiteren Nutzer.

Sind bereits zahlreiche Ihrer Kontakte in einem Netzwerk unterwegs, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass auch Sie dort Mitglied werden – der sogenannte Netzwerkeffekt.

Je mehr Nutzer auf der Plattform sind, umso mehr Daten werden gesammelt und umso präziser werden die Erkenntnisse, die aus den Daten gewonnen werden. Damit steigt das Servicelevel, dass aus den Daten generiert werden kann. Immer bessere Suchvorschläge werden dem Nutzer unterbreitet. Immer passgenauer werden die Angebote – der Skaleneffekt.

Schlussendlich kommt der Lock-In-Effekt zum Tragen. Haben sich die Nutzer erst einmal tiefgreifend in die Plattform integriert, wird ein Wechsel zu einer anderen Plattform immer aufwendiger und damit unwahrscheinlicher.

Diese Effekte führen unter anderem dazu, dass digitale Märkte einem starken Drang zur Monopolisierung unterliegen. In der „normalen“ Welt gehen Sie zur zweitbesten Eisdiele, wenn bei Ihrem Lieblingsladen eine 50 Meter Schlange steht. In der digitalen Welt gibt es keinen Grund, nicht den Marktführer zu wählen.

Die Rolle der (digitalen) Spedition

Im Falle der Transportbranche übernehmen unter anderem digitale Speditionen die Rolle der Plattform. Sie werden stetig besser darin, das Netzwerk zu lesen und weiterzuknüpfen. Und im zunehmenden Maß steuern sie die Akteure innerhalb des Netzwerkes. Gelingt es einer dieser Transportplattformen erst einmal, sich nach den oben genannten Regeln als Marktführer zu positionieren, bleibt für die restlichen Akteure nicht mehr viel Raum.

Digitalen Speditionen haben nicht die physischen Produktionsmittel, um das Transportaufkommen eigenständig abzuwickeln. Sie sind auf die Zusammenarbeit mit klassischen Speditionen und Frachtführern angewiesen. Dazu werden digitale Speditionen diese „Erfüllungsgehilfen“ integrieren. Sie bekommen eine Schnittstelle als Eintrittstor in die digitale Welt und einen GPS-Tracker für jeden Lkw.

Schlagartig ist der bis dato analoge Frachtführer digital. Diese Darstellung ist drastisch vereinfacht. Aber der Sache nach entspricht das dem Prozess.

Der Frachtführer kann seine Dienste am Endpunkt dieser Entwicklung nur noch über die Plattform anbieten und ist darauf angewiesen, dass er über die Schnittstelle Angebot und Aufträge bekommt. Verstößt der Frachtführer gegen das Regelwerk oder fällt aus anderen Gründen aus der Gunst der Plattform, ist der Betrieb lahmgelegt.

Natürlich ist jeder Betrieb grundsätzlich in der Lage, aus sich heraus die Digitalisierung des eigenen Unternehmens und die Vernetzung mit Partner und Kunden voranzutreiben. Er steht dabei aber vor verschiedenen Herausforderungen.

Allem voran ist es eine Herkules-Aufgabe, eine Digital-Strategie zu entwickeln. Die Schwierigkeit dabei liegt nachvollziehbarer Weise in der Vernetzung der Akteure. Das Konzept kann nicht erstellt werden, ohne die Bedürfnisse und Möglichkeiten der Kunden und Partner zu berücksichtigen. Letztlich ist die Bereitschaft zur Anbindung der Kunden das entscheidende Kriterium. Und diese Bereitschaft dürfte steigen, wenn sich einheitliche Datenstandards und Plattformen herausbilden. Individuelle Digitalisierungsbemühungen passen nicht in dieses Bild.

Letztlich hat damit die Digitalisierung des eigenen Unternehmens enge Grenzen. Eine vollständige Daten-Integration der Prozesse und Kunden ist zwar zum Vorteil aller Akteure. Das Kundenerlebnis bleibt dennoch stets suboptimal, wenn keine Anbindung an eine Plattform im Hintergrund steht. Der Kunde muss für jeden Spediteur, der für ihn tätig ist, eine jeweils andere digitale Lösung bemühen. Der Kunde hat damit ein vitales Interesse an einer Plattform, über der er alle Interaktionen steuern kann.

Quo vadis?

Die Transportbranche ist seit jeher stark kundengetrieben. Und für den Kunden hat eine Plattformanbindung fast nur Vorteile. Die Digitalisierung der Transportbranche wird daher mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf eine Zentralisierung hinauslaufen. Die Frachtführer und klassischen Speditionen werden mittelfristig an eine Plattform andocken müssen, um Kunden zu bedienen.

Der generierte Mehrwert der Plattformen steigt mit jeder angeschlossenen Datenquelle. Doch, je stärker sich die Akteure mit einer Plattform vernetzen umso mehr Kontrolle verlieren sie über die Struktur und die Funktionen des Netzwerkes. Auf einer Plattform mit großer Marktmacht, hat der einzelne Akteur nur noch wenig zu melden.

Wie diese Entwicklung zu bewerten ist, hängt letztlich von der eigenen Wertzuschreibung von „Eigenständigkeit“ ab. Die Aufgabe von Steuerungskompetenz durch den Anschluss an eine Plattform geht einher mit einer ad hoc Digitalisierung des eigenen Betriebes. Mit vergleichsweise geringem Aufwand wird der eigene Betrieb auf ein neues digitales Level gehoben. Im Gegenzug begibt sich der Betrieb in eine Abhängigkeit von der Plattform.

Abhängigkeiten sind per se negativ behaftet. In diesem Fall ist das Versprechen, das digitale Speditionen Frachtführern geben, jedoch verlockend. Der Fuhrpark wird automatisch bestmöglich disponiert und ausgelastet. Sie können jedem Kunden ein digitales Tracking und eine vollständig automatisierte Abwicklung der Aufträge offerieren. Der Unternehmer kann sich entspannt zurücklehnen und auf die Steuerung und Verbesserung der betriebsinternen Prozesse konzentrieren.

Der Spediteur im Selbsteinsatz wird damit auf einen weitgehend digital fremdgesteuerten Akteur reduziert. Mit allen Vor- und Nachteilen. Vorbehaltlich der Bedingung, dass dieses Modell der Aufgabenteilung seine Vorteile für alle Seiten unter Beweis stellt, hat die Idee durchaus ihren Reiz.

Der stetige Druck, den eigenen Fuhrpark auszulasten und stets neue Kunden gewinnen zu müssen, nagt an den Nerven. Manch einer wird diese Last nur allzu gerne abgeben.

Auf der anderen Seite steht die Erkenntnis, dass eine vollständige Plattformintegration nur noch wenig Raum für eigenständige unternehmerische Entscheidungen lässt. Die Differenzierung zwischen dem eigenen Unternehmen und anderen Dienstleitstern wird aus Sicht des Kunden aufgelöst. Es gibt keine Bindung mehr zwischen Kunde und Spedition oder Frachtführer. Die Plattform ist das Gesicht gegenüber dem Kunden. Die Spedition ist der namenlose Erfüllungsgehilfe.

Wettbewerb zwischen Transportdienstleistern könnte dann fast nur noch über wertsteigernde Logistik-Zusatzdienstleistungen erfolgen.

Was bleibt?

Unter dem Strich zeigt das dargelegte Verständnis von Digitalisierung, dass individuelle, auf das eigene Unternehmen begrenzte Digitalstrategien zwangsweise suboptimal bleiben, da sie nicht zu einer vollständigen Vernetzung mit allen Akteuren führen können. Die betriebseigene Digitalisierung kann damit nur eine Brücke bis zur Anbindung an eine dominante Plattform sein.

Folgt man dieser Interpretation bleibt letztlich nur eine Wahl: Will man die Entwicklung solcher Angebote abwarten und sich der Lösung anschließen, die sich am Ende durchsetzt? Oder sollten die klassischen Spediteure und Frachtführer gemeinsam an einem Angebot arbeiten, das alle Vorteile einer modernen digitalen Lösung bietet, das sie aber eigenständig mitgestalten?

Über den Autor

  • Nikolja Grabowski seit 2021 als Vorstand der ELVIS AG verantwortlich für die strategische Ausrichtung und Kommunikation des Verbunds.
  • Privat und beruflich verfolgt er gespannt die Entwicklungen in der deutschen und europäischen Politik aufmerksam.
  • Die Digitalisierung der Transportbranche ist sein zweitliebstes Thema. Hier sieht er eine große Gefahr für die Transport- und Logistikunternehmen, aber auch eine Chance.

Titelbild spider-web Bild von FixiPixi_deluxe auf Pixabay

Berufskraftfahrer bei ELSEN: Azubi mit Bestnote abgeschlossen

Gastbeitrag

Berufskraftfahrer bei ELSEN: Azubi mit Bestnote abgeschlossen

Mit einer soliden Ausbildung in Aussicht kam Petar Jesic 2018 von Belgrad, Serbien, nach Deutschland. Berufskraftfahrer – das war schon immer sein Traumberuf. Nach anfänglichen Schwierigkeiten begann der gebürtige Serbe vor drei Jahren seine Ausbildung bei ELSEN. Das in Wittlich ansässige Familienunternehmen ist heute ein Full-Service-Logistikdienstleister, bildet jedoch aufgrund des eigenen Fuhrparks immer noch Berufskraftfahrer aus – und das mit großem Erfolg: Petar gehört zu den besten Prüfungsabsolventen des Jahres 2021 an der IHK Trier.

„Im Internet hatte ich damals eine Ausbildungsstelle gesucht und die Stellenausschreibung von ELSEN gesehen. Nachdem ich etwas mehr über die Firma recherchiert hatte, entschied ich mich, meine Bewerbung dorthin zu schicken“, erzählt Petar. Rund 1.500 km trennten den damals 19-Jährigen von seinem Traum-Ausbildungsplatz. Nach Erlangen der allgemeinen Hochschulreife stand für Petar fest, dass er seine Ausbildung in Deutschland machen möchte.

Leichter gesagt, als getan: Vor dem Ausbildungsstart galt es, gemeinsam mit dem Ausbildungsbetrieb einige bürokratische Hürden zu überwinden. Roman Görgen, Fuhrparkleiter bei ELSEN am Standort in der Otto-Hahn-Straße in Wittlich und Ausbilder der Berufskraftfahrer: „Zum damaligen Zeitpunkt gestaltete es sich als äußerst schwierig, für einen Berufskraftfahrer aus dem Ausland eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis zu bekommen.“ Mittlerweile gilt der Beruf Fahrer als Mangelberuf und hat deshalb Einzug in die sogenannte „Positivliste“ gefunden. In dieser von der Bundesagentur für Arbeit benannten Liste finden sich all jene Berufe, die aufgrund von Mangel an Fachkräften im Inland von ausländischen Fachkräften mit entsprechender Qualifikation besetzt werden können. Das Prozedere, wie Petar Jesic es durchlief, ist daher heute weitaus schlanker und unkomplizierter als damals. Rund eineinhalb Jahre musste er sich geduldig zeigen. „Ich bin bis heute allen Kollegen dankbar, die an dem Prozess beteiligt waren, egal ob mein Ausbilder oder die Kollegen im Fuhrpark und der Personalabteilung.“

Von Serbien nach Wittlich

Sobald die Weichen gestellt waren, begab sich Petar im August 2018 nach Wittlich, um dort seinen künftigen Ausbildungsplatz, seinen Ausbilder und das Team kennenzulernen – und direkt in der Ausbildung durchzustarten. „Für unsere neuen Mitarbeiter aus dem Ausland bieten wir eine Fahrerwohnung hier in Wittlich an“, sagt Görgen, der auch für die Betreuung der Berufskraftfahrer verantwortlich ist. „Die Fahrer sprechen oft nur gebrochenes Deutsch und haben wenig Vorlauf, sich um eine Wohnung zu kümmern. Mit der Möglichkeit, in unserer Fahrerwohnung unterzukommen, unterstützen wir sie dabei.“

Diese Gelegenheit ergriff auch Petar: „Im Gespräch mit Herrn Görgen und dem Team habe ich sehr schnell gemerkt, dass ich auf die Unterstützung von ELSEN zählen kann. Mir wurde sofort der Platz in der Betriebswohnung versprochen und ein detaillierter Ausbildungsplan vorgelegt. Diese Vorbereitung hat mich beeindruckt. Ich habe direkt zugesagt, weil ich den Leuten hier vertraut habe.“

Allein auf den Straßen – doch trotzdem ein Team-Player

„Als Berufskraftfahrer hält man nicht nur das Lenkrad in seinen Händen, sondern auch sehr viel Verantwortung“, so beschreibt der 23-Jährige seine Berufung. Eigenständigkeit sei wichtig, denn man treffe viele Entscheidungen allein, müsse aber auch mit Disponenten zusammenarbeiten und Teamgeist an den Tag legen. „Wir müssen viel vorausplanen, und wenn nicht alles nach Plan läuft, muss man sich so gut es geht anpassen“, sagt Petar. „Zeitverlust ist in unserem Job die größte Strafe.“

Für den ehrgeizigen Serben ist es besonders wichtig, jeden Tag auf’s Neue eine gute Leistung zu erbringen. Selbstdisziplin und Zuverlässigkeit sind für ihn selbstverständlich. „Berufskraftfahrer ist ein sehr ehrlicher Beruf. Auch wenn man alleine auf den Straßen mehrere hunderte Kilometer zurücklegt und einem niemand über die Schulter schaut, kann man kann nicht schummeln. Die eigene Leistung ist klar messbar.“ Von größeren Pannen oder Problemen blieb Petar bis heute glücklicherweise verschont. „Einmal hatte ich Probleme mit meinem Lkw und musste abgeschleppt werden. Dadurch haben wir ziemlich viel Zeit verloren“, berichtet er. „Trotzdem habe ich es geschafft, mit einem Ersatz-Lkw zum Kunden zu fahren und pünktlich abzuladen.“

Alle hinter sich gelassen
Im Sommer 2021 hat Petar an der IHK Trier seine Ausbildung mit hervorragenden Leistungen beendet – als einer der Jahrgangsbesten. Seit Beginn der Ausbildung habe er sehr viel Zeit in das Lernen für die Prüfungen investiert. „Außerdem habe ich mich von meinen Kollegen mitreißen lassen. Sei es in der Werkstatt, Technik, Lager oder Disposition: Alle haben immer ihr Bestes gegeben. In solch einer Umgebung wird man automatisch motiviert, es ihnen gleichzutun.“


Über den Interviewpartner

  • Die ELSEN Unternehmensgruppe ist ein inhabergeführtes, international aufgestelltes Unternehmen, das seine Kunden als Full-Service-Logistikdienstleister entlang der gesamten Supply Chain betreut.
  • Die Dienstleistungen reichen von ganzheitlicher Supply Chain Beratung über operative Tätigkeiten wie Transport und Übernahme von einfachen bis hin zu sehr komplexen produktionslogistischen Tätigkeiten, ergänzt durch weitere Produktbereiche wie Qualitätsmanagement, Personaldienstleistungen und Value Added Services.
  • Zu den Kunden zählen sowohl internationale Top Player der Automobilzulieferer-, der Elektro- und der Luftfahrtindustrie sowie des Handels als auch viele mittelständische Unternehmen aus den verschiedensten Bereichen.

Komplett klimaneutral: ELVIS kompensiert CO2-Emissionen

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Klimaneutralität ist längst auch ein Verkaufsargument. Seit kurzem können ELVIS angeschlossene Spediteure und Frachtführer selbst einzelne Transporte einfach und unkompliziert direkt über den Verbund ausgleichen.

Komplett klimaneutral: ELVIS kompensiert CO2-Emissionen

• Ausgleich erfolgt nach anerkanntem Gold-Standard

• Breits nahezu 800 Tonnen CO2 ausgeglichen

• Kompensationsprogramm für Partnerunternehmen aufgelegt

Alzenau, 12. Januar 2022 – Die Europäischer Ladungsverbund Internationaler Spediteure AG (ELVIS) und die ELVIS Teilladungssystem GmbH können seit kurzem auf eine ausgeglichene CO2-Bilanz verweisen. Da es bis dato technisch nicht möglich ist, Kohlenstoffdioxid-Emissionen gänzlich zu vermeiden, haben sich die beiden Unternehmen für eine Kompensation entschieden. Diese erfolgt seit Ende 2019 nach dem anerkannten Gold Standard. Im vergangenen Jahr hat ELVIS auf diesem Weg nahezu 800 Tonnen des Treibhausgases über Investitionen in Klimaschutzprojekte ausgeglichen.

„Das Thema Nachhaltigkeit ist zweifelsohne eines der wichtigsten unserer Zeit. Und auch, wenn die Politik noch uneins in der Frage ist, wie konkret sie auf die Klimakrise reagieren soll, steht doch fest: ein ‘Weiter so‘ kann es nicht geben“, sagt Nikolja Grabowski, Vorstand der ELVIS AG. „Man muss insofern kein Prophet sein, um vorauszusehen, dass jede Umweltschädigung künftig höher bepreist werden wird. Deshalb halten wir es auch aus unternehmerischer Sicht für geboten, freiwillig schon heute zu handeln.“

Vor diesem Hintergrund haben sich der Logistik-Verbund aus Alzenau und das in Knüllwald ansässigen Teilladungssystem bereits in 2019 entschlossen, ihren CO2-Ausstoß zu kompensieren. Bei der Umsetzung setzte ELVIS auf die Expertise der Klimaschutz-Agentur Climate Extender aus Gehrden in Niedersachsen. Im Rahmen eines mehrstufigen Verfahrens erstellte diese zunächst aktuelle Klimabilanzen für beide Unternehmen und prüfte dann, wo sich Emissionen durch technische und/oder organisatorische Maßnahmen reduzieren lassen. Anschließend wurde auf Grundlage internationaler Standards die Höhe der Kompensation berechnet. Dabei berücksichtigt wurden von den Arbeitswegen der Mitarbeitenden bis hin zum Betrieb des Logistik-Hubs in Knüllwald alle durch das normale Tagesgeschäft anfallenden, unvermeidbaren Emissionen.

Diese gleicht der Verbund nun aus, indem er in entsprechendem Umfang in anerkannte Umweltschutz-Zertifikate investiert. Über diese wiederum werden Klimaschutzprojekte in Schwellen- und Entwicklungsländern finanziert, die nachweislich Kohlenstoffdioxid binden oder weitere Emissionen vermeiden und so die Belastung der Umwelt reduzieren. Auf diesem Weg hat ELVIS im vergangenen Jahr fast 800 Tonnen CO2 kompensiert, was in etwa den Emissionen entspricht, die 1.000 vollbeladene Lkw auf der Strecke von Frankfurt nach Hamburg verursachen.

Dabei allein will es der Verbund aber nicht belassen. Neben der Verwaltung in Alzenau und dem Betrieb des Hubs in Knüllwald werden stufenweise ab sofort auch die von ELVIS selbst beauftragten Systemverkehre kompensiert. „Da es noch keine Technik für CO2-freie Transporte gibt, ist der Ausgleich der Emissionen derzeit der einzig gangbare Weg für uns“, erklärt Grabowski.

„Wir sind überzeugt, dass der Aspekt der Nachhaltigkeit wesentlich für die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens ist. Kleinen und mittelständischen Betrieben gerade in unserer Branche fehlen aber oft die Ressourcen, um dem Thema die nötige Aufmerksamkeit zu schenken“, sagt Grabowski. Deshalb habe der Verbund diese Aufgabe nun für seine Partner übernommen. Seit kurzem können die angeschlossenen Spediteure und Frachtführer selbst einzelne Transporte einfach und unkompliziert direkt über ELVIS ausgleichen.

Den Umfang und damit die Kosten der Kompensation errechnet der Verbund unter Bezugnahme des jeweiligen Sendungsgewichts sowie des zulässigen Gesamtgewichts des Lkw, des Fahrzeugtyps (Hänger/Auflieger-Lkw, Solo-Lkw, Kühl-Lkw), der Auslastung des Lkw unter Berücksichtigung von Beiladungen, der gefahrenen Strecke und dem Anteil der Leerfahrten. Die Kompensation selbst erfolgt auch hier über den Erwerb von Zertifikaten der Schweizer Gold-Standard-Foundation.

Grabowski: „Damit können unsere Partner jetzt mit einem Konzept an die Verlader herantreten, das klar definiert und transparent berechnet ist. Das ist zum einen gut für die Umwelt. Zum anderen verschafft es unseren Partnern Rückenwind in der öffentlichen Diskussion und stärkt ihre Verhandlungsposition.“

Ein Blick in die Zukunft: ELVIS news 3/2021

ELVIS News

Ein Blick in die Zukunft: ELVIS news 3/2021

Angesichts einer in allen Belangen hochkomplexen Welt scheint es aussichtsloser denn je, die Dinge von Grund auf verändern zu wollen. Bestes Beispiel dafür ist der jüngste Klimagipfel in Glasgow. Trotz der offenkundigen Dringlichkeit der Lage schafften es die beteiligten Länder auch diesmal nicht, sich auf verbindliche Ziele zu verständigen.
Auch auf nationaler Ebene ist unklar, wie wir uns dem Klimawandel entgegenstellen wollen. Das macht es auch für uns Logistiker nicht einfacher, die Weichen für die Zukunft richtig zu stellen. Dennoch müssen wir reagieren und den Weg heute bereiten.

Whitepaper: ELVIS Legal kurz erklärt

Whitepaper

Whitepaper: ELVIS Legal kurz erklärt

Heute ist jeder Betrieb regelmäßig mit Rechtsfragen konfrontiert. Vertragsrecht, Arbeitsrecht, Schadenersatzansprüche, Versicherungsthemen, Zahlungsausfälle: Die Liste der möglichen Rechtsgebiete ist lang und für jedes Gebiet gibt es spezielle Fachanwälte.

Unternehmen stehen somit immer wieder vor der Herausforderung, den richtigen Anwalt für den aktuellen Fall zu finden. Eine Möglichkeit ist die Suche im Internet – eigenständig oder über Vermittlungsplattformen, von denen es einige gibt. Die Recherche, die Bewertung, insbesondere der Frage, ob es sich um ein seriöses Angebot handelt, die Auswahl und Kontaktaufnahme sind jedoch aufwendig und kosten viel Zeit. Bei kurzfristigen, kleinen Anfragen lohnt sich dieser Aufwand kaum. Bei besonders heiklen Rechtsfragen oder großen wirtschaftlichen Auswirkungen ist wiederum das Vertrauen, vom richtigen Anwalt oder der richtigen Anwältin betreut zu sein, enorm wichtig.

Sie möchten mehr erfahren? Laden Sie sich hier das Whitepaper zu ELVIS Legal herunter:

Die ELVIS AG nutzt Ihre Daten ausschließlich zur Zustellung der angeforderten Unterlagen. Indem Sie zustimmen erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihre Daten speichern und zum Versand der Unterlagen nutzen. Nähere Infos finden Sie im Impressum und unter Datenschutz.

ELVIS startet Angebot zur Klima-Kompensation

Pressemeldung

Klimaneutrale Transporte: Die ELVIS AG bietet ihren Partnern zukünftig Klima-Kompensation an und ist am Teilladungshub in Knüllwald selbst klimaneutral unterwegs.

ELVIS startet Angebot zur Klima-Kompensation

• ELVIS kompensiert Lkw-Touren für Partner

• Emissionen können über Plattform berechnet werden

• Spediteure und Verlader profitieren vom Label „Klimaneutraler Transport“

Alzenau, 01. Dezember 2020 – Die ELVIS AG bietet ihren Partnern zukünftig die Möglichkeit, bei Lkw-Transporten anfallende Emissionen zu kompensieren. Dafür wurde eine Plattform entwickelt, über die der Ausstoß von Treibhausgasen erhoben werden kann. Für den Ausgleich werden sogenannte CO2-Zertifikate von Klimaschutzprojekten erworben. Kunden, die dieses Angebot nutzen, profitieren von einer verbesserten Klimabilanz und schaffen so einen Wettbewerbsvorteil. Nach erfolgreicher Pilotphase wird das Projekt jetzt auf den gesamten Verbund ausgerollt.

„Das Transportgewerbe ist unweigerlich für einen signifikanten Teil der weltweiten Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. Die entstehenden Klimaschäden können wir nicht vermeiden, aber wenigstens kompensieren“, sagt ELVIS-Vorstand Jochen Eschborn. Die Nachfrage nach klimafreundlichen Transportlösungen steigt derzeit exponentiell. ELVIS sieht daher einen klaren Wettbewerbsvorteil in entsprechenden Angeboten und möchte nun auch die Partner für klimaneutrale Transporte gewinnen. „Durch den Erwerb von CO2-Zertifikaten wird in verschiedenste Klimaschutzprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern investiert, die das Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre binden oder weitere Emissionen vermeiden und so die Umweltbelastungen reduzieren“, erklärt Eschborn.

Die Suche nach Innovationen im Transport- und Logistikbereich ist laut Eschborn ein elementarer Bestandteil des Selbstverständnisses des Verbunds: „Wir prüfen seit jeher neue Entwicklungen und Angebote im Markt, um unsere Partnern bei dieser wichtigen aber zeitaufwendigen Arbeit zu unterstützen.“ Das gelte auch für Themen wie Umweltschutz und speziell die wachsende Nachfrage nach klimafreundlichen Lösungen. „Wir wollen mit gutem Beispiel vorangehen und unsere Partner befähigen, diese Mehrwertdienstleistung frühzeitig anzubieten und zu vermarkten“, so Eschborn. Dafür sei auch entscheidend gewesen, die eigenen Prozesse am Zentralhub in Knüllwald nachhaltig auszurichten. Seit wenigen Tagen arbeitet das Hub klimaneutral.

Für die Klima-Kompensation hat ELVIS eigens eine digitale Lösung geschaffen, mithilfe derer die Partner große Mengen an Tourdaten aus dem Inhouse-System in eine Plattform einspielen können. „Das Tool ermittelt automatisch, wie viele Klima-Zertifikate erworben werden müssen, um den Ausstoß zu verrechnen“, so Eschborn. Auf Knopfdruck werden alle Transporte kompensiert.

Das Angebot ist ab sofort und für alle ELVIS-Partner verfügbar. „Mit dem Label ‚Klimaneutrale Transporte‘ können die Unternehmen neue Kundenkreise erschließen und sich als innovative und engagierte Logistikdienstleister positionieren“, sagt Eschborn. Für die Kundenansprache stellt der Ladungsverbund entsprechendes Informationsmaterial zur Verfügung und bietet Vor-Ort-Unterstützung für Kundengespräche an.

Zugang zu Nachhaltigkeit in Burundi 2021

BURUNDI

Zugang zu Nachhaltigkeit in Burundi 2021

Warum Hilfe nötig ist

Burundi wurde von 1993 bis 2005 von Unruhen und einem Bürgerkrieg geplagt. Die Auswirkungen sind noch heute in den ländlichen Regionen zu spüren. Es gibt kaum Schulen, Krankenhäuser oder anderweitige Infrastruktur. Viele Familien sind auf die Selbstversorgung angewiesen und können Ihre Kinder trotzdem nicht ausreichend ernähren. Der unfruchtbare Boden sorgt für Unterernährung und die schlechten hygienischen Bedingungen für gesundheitliche Probleme. Außerdem gehen viele Kinder nicht zur Schule, weil sie bei der Feldarbeit aushelfen müssen oder auch im Teenager-Alter heiraten.
Zusammen mit World Vision soll der FMNR-Ansatz in der Region umgesetzt werden, eine Methode der Wiederbegrünung verarmter und entwaldeter Böden, die ohne Baumpflanzungen auskommt. Dabei werden noch vorhandene, unterirdische Wurzeln gerodeter Bäume genutzt, um wieder auszutreiben. Die jungen Schösslinge werden dann geschützt, gezielt beschnitten und so zu kräftigen neuen Bäumen, die in lockeren Abständen auf den Feldern stehen. Die Wurzeln halten die Feuchtigkeit in der Erde, das Laub der Bäume beschattet die Böden und sorgt zusammen mit den Früchten für das Entstehen neuer Humusschichten. Nach diesem Prinzip werden ganze Wälder wieder aufgeforstet. Nach etwa drei Jahren kann der ehemals verarmte und ausgelaugte Boden wieder landwirtschaftlich genutzt werden. Untersuchungen haben gezeigt, dass sich die Ernteerträge durch dieses agroforstwirtschaftliche System mehr als verdoppeln und diese nachhaltig erzielt werden können.

Wie unsere Spende hilft

Die Kleinbauern wenden effektive Anbaumethoden auf ihren Feldern an und haben vermehrt Zugang zu verbessertem Saatgut und Geräten – und profitieren von Zusammenschlüssen in Kleinbauergruppen. Durch Schulungen und praktische Übungen auf Demonstrationsfeldern lernen sie viel dazu: Saatgutvermehrung, sachgemäße Lagerung, Herstellung von Dünger, nachhaltiger Umwelt- und Bodenschutz sowie effektive Tierhaltung.

Der Einfluss von COVID ist weiterhin spürbar

COVID-19 fordert die Gesundheitssysteme der World Vision Projektländer noch viel stärker heraus als die westlichen Länder. Aktivitäten und Engagement von World Vision und den ortsansässigen Partnern müssen verschoben, Maßnahmen angepasst und in Prävention gegen die Krankheit investiert werden. Viele KollegInnen können nicht vor Ort die Projektarbeit unterstützen und dokumentieren, was die Berichterstattung erschwert.
Trotzdem konnte unser Projekt 2021 gestartet werden und hier erhalten Sie die ersten Eindrücke.

Dieses Projekt entsteht in Kooperation mit World Vision.

World Vision errichtete gemeinsam mit ELVIS und den Partnern die Klassenräume in Partnerschaft mit der Distriktregierung durch die Verpflichtung eines qualifizierten Lieferanten. Auch Gemeindemitglieder waren wieder beteiligt und steuerten ihre Arbeitskraft, den Bauplatz und die vereinbarten lokal verfügbaren Materialien bei.

Trotz der Verspätung konnte das Projekt erfolgreich umgesetzt werden und die Übergabe an die Gemeinde stattfinden.

Name des Projekts:

Zugang zu Nachhaltigkeit in Burundi

Burundi

Projektland

2020

Projektjahr

4711

Projektnummer

Hier klicken

Neue Systemlösung für B2C-Zustellung sperriger Teilladungen

Pressemeldung

Neue Systemlösung für B2C-Zustellung sperriger Teilladungen

• ELVIS kombiniert Baustoffnetzwerk und Teilladungssystem

• Erstmals zuverlässige flächendeckende Abholung und Zustellung

• Service ab sofort für gesamten DACH-Raum verfügbar

Alzenau, 28. Oktober 2020 – Ab sofort bietet die ELVIS AG eine flächendeckende Systemlösung für die B2C-Zustellung sperriger Teilpartien in Deutschland, Österreich und der Schweiz an. Abgewickelt wird die Belieferung von Privatkunden abhängig von Gewicht und Größe des jeweiligen Transportguts entweder über unser Baustoffnetzwerk oder über das Teilladungsnetzwerk. Mit dem neuen Angebot reagiert der Verbund auf das anhaltende Wachstum im E-Commerce-Markt, das inzwischen auch das Segment Einrichtung, Haushaltsgroßgeräte und Baubedarf erfasst hat.

„Die hohen Zuwachsraten im E-Commerce bieten auch der Logistik Chancen. Chancen, die wir nicht ungenutzt lassen wollen“, sagt Vorstand Jochen Eschborn. Ab sofort bietet ELVIS daher eine neue Systemlösung speziell für die Zustellung sperriger und schwerer Teilladungen an den privaten Endkunden. „Wir haben hierfür unser Baustoffnetzwerk und unser Teilladungssystem enger miteinander verzahnt“, erklärt Eschborn.

„Auf diese Weise können wir für schwere und sperrige Güter eine zuverlässige und flächendeckende Abholung und Zustellung inklusive Avisierung beim Kunden im kompletten DACH-Raum garantieren“, sagt Eschborn, der mit Blick auf die aktuelle Entwicklung im E-Commerce großes Potential für den neuen Service sieht. So hat der Umsatz im Onlinehandel mit Einrichtungen, Haushaltsgeräten und Baubedarf dem Statistischen Bundesamtes zufolge im Juni dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahresmonat preisbereinigt um 14,6 Prozent zugelegt.

Grund dafür, dass große und/oder schwere Artikel im Onlinegeschäft in der Vergangenheit eine untergeordnete Rolle spielten, war vor allem die aufwendige Logistik. Da KEP-Dienste diese nicht abbilden können, mussten Kundenaufträge zumeist einzeln an Speditionen vergeben werden. Eine einheitliche Lösung gab es bisher in dieser Form nicht. „Eine wachsende Anzahl von Kunden fordert bequeme Lieferlösungen auch für beispielsweise Markisen, Zisternen, Baustoffe, Gartenzäune und Gewächshäuser“, so Eschborn. Die Zeiten, in denen der Kunde samstags mit dem Anhänger vom Nachbarn in den Baumarkt fährt, sind vorbei. Die Anbieter solcher Waren müssen sich schnell an diese Entwicklung anpassen. Andernfalls werden sie vom Wettbewerb abgehängt. Der neue ELVIS-Service ermöglicht es, diese schnellwachsende Kundegruppe zu bedienen und steht ab sofort in Deutschland, Österreich und in der Schweiz zur Verfügung.

Zweite Ausgabe 2020 mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit

ELVIS News

Zweite Ausgabe 2020 mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit

Die 2. Ausgabe unserer neugestalteten ELVIS news ist da! Darin behandeln wir das Dauerthema Nachhaltigkeit. Denn wir glauben, dass der Umweltschutz in der Logistik in Zukunft von großer, vielleicht sogar von existenzieller Bedeutung sein wird. Gesetzliche Vorgaben und die Konsumenten werden es einfordern. In dieser Ausgabe waren wir bei unseren Partnern Krummen Kerzers AG in der Schweiz und der Friedrich Wildt GmbH in Ettenheim zu Gast. Weitere Informationen sind in der Online-Ausgabe zu finden.

Dass wir uns mit dieser Ausgabe, der zweiten in diesem Jahr, der Nachhaltigkeit widmen, ist übrigens keine Reaktion auf die Corona-Krise, die die Welt nach wie vor in Atem hält. Das Thema steht schon seit längerem weit oben auf unserer Schwerpunkt-Liste. Wir glauben, dass der Umweltschutz in der Logistik in Zukunft von großer, vielleicht sogar von existenzieller Bedeutung sein wird. Schon alleine deshalb, weil künftige gesetzliche Vorgaben so hoch sein dürften, dass die Unternehmen einen beträchtlichen Aufwand werden betreiben müssen, um sie zu erfüllen. Aber auch, weil der Konsument es immer stärker fordert. Unsere Branche, so die Essenz unserer Titelgeschichte auf den Seiten 6 bis 11, ist daher gut beraten, sich so schnell als möglich auf die sich ändernden Rahmenbedingungen einzustellen. Wie das aussehen kann, auch dafür finden Sie ein paar schöne Beispiele in dieser Ausgabe.

Die Onlineversion der aktuellen Ausgabe gibt es hier:

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Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir haben Ihre Angaben erhalten und setzen uns zeitnah mit Ihnen in Verbindung.

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Herzlichen Dank für Ihre Anmeldung! Wir freuen, dass Sie an der diesjährigen Aktion "Spenden statt Geschenke" teilnehmen & werden Sie in Kürze kontaktieren.

Herzlichen Dank für Ihre Anmeldung! Wir freuen uns, Sie auf der Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

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Herzlichen Dank für Ihre Anmeldung! Wir freuen uns, Sie auf der kommenden ELVIS Partnerversammlung 2024 in Frankfurt am Main begrüßen zu dürfen.

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