Neue Weihnachtsaktion 2022/23 startet – Spenden statt Weihnachtsgeschenke

Neue Weihnachtsaktion 2022/23 startet – Spenden statt Weihnachtsgeschenke

Zusammen mit Ihnen möchten wir das gemeinsame soziale Engagement fortsetzen und für ein von World Vision aufgelegtes Projekt in Äthiopien spenden.

PROJEKT WASH 2022 – ZUGANG ZU SAUBEREM TRINKWASSER

SPENDENSUMME: 25.600 €

PROJEKT: WASH-Water And Sanitation Services

BEGÜNSTIGT: 50.000 Erwachsene, 20.000 Kinder

LAND: Region Oromia, Äthopien

Warum Hilfe nötig ist?

Fehlender Zugang zu sauberem Trinkwasser, unzureichende Hygienestandards sowie mangelhafte sanitäre Einrichtungen für die Schulkinder zählen zu den Hauptproblemen der äthiopischen Gemeinde Lalo Assabi. Viele Kinder und deren Eltern erkranken aufgrund dieser Bedingungen.

Was können wir bewirken?

In Kooperation mit World Vision tragen wir als Sponsoren des Projektes dazu bei, die Wasserzufuhr der Gemeinde nachhaltig zu verbessern, den Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser zu verschaffen und dadurch die Lebensqualität deutlich zu verbessern.

Konkrete Maßnahmen vor Ort:

  • Erstellung von neuen, mit Handpumpen ausgestatteten Bohrlöchern (Flachbrunnen, 100 Meter oder weniger tief, nicht mechanisiert) für die primäre Nutzung durch Bildungseinrichtungen
  • Installation neuer leitungsgebundener Handwaschstationen für Bildungseinrichtungen
  • Gründung von WASH-Clubs an Schulen und Aufbau ihrer Kapazitäten
  • Schulung von WASH-Club Mitgliedern, Lehrern und Eltern-Lehrer-Vereinigungen zur Hygieneförderung (inklusive Menstruationshygiene-Management)

Schulung der Haushalte (einschließlich Müttern, Gemeindevertretern, Jugendlichen) in grundlegenden Hygienemaßnahmen (Händewaschen, sicherer Umgang mit Wasser, ordnungsgemäße Nutzung von Latrinen usw.)

Die Idee

Spenden statt Weihnachtsgeschenke. Lassen Sie uns dort helfen, wo es an den elementarsten Dingen fehlt. Auch in diesem Jahr haben Sie die Möglichkeit, sich an der ELVIS AG Weihnachtsaktion zu beteiligen.

Was müssen Sie tun, um sich am Projekt zu beteiligen?

Auf der Spenderwebsite https://www.worldvision.de/spenden/unternehmen/kooperation/projekte/elvis

können Sie ab sofort für dieses Gemeinschaftsprojekt spenden. Bitte beachten Sie, dass für Unternehmen ein Mindestbetrag von 300€ gilt.

Dieses Projekt entsteht in Kooperation mit World Vision. 

Gemeinsame mit ELVIS und den ELVIS Partnern sorgt World Vision im Projektgebiet in Burundi für einen besseren Zugang zu Bildung & Hygiene. Indem Klassenräume und sanitäre Einrichtungen gebaut und Hygienemaßnahmen gefördert werden.

 

Oromia, Äthopien

Projektland

2023

Projektjahr

207026

Projektnummer

Update zum Hilfsprojekt „Zugang zu Bildung & Hygiene 2022 in Burundi“ 2/2022

Update zum Hilfsprojekt „Zugang zu Bildung & Hygiene 2022 in Burundi“ 2/2022

Unter dem Motto „Spenden statt Weihnachtspräsente“ hat die ELVIS AG auch 2022 wieder mit Unterstützung zahlreicher Partner-Unternehmen und in Kooperation mit World Vision Deutschland eine Spendenaktion durchgeführt. Mit Ihrer Hilfe hat die ELVIS AG Kindern in der Region Muyaga in Burundi einen besseren Zugang zu Bildung & Hygiene ermöglicht, indem Klassenräume und sanitäre Einrichtungen gebaut und Hygienemaßnahmen gefördert wurden.

Was hat sich Neues getan?

Hatten wir bereits im August von dem erfolgreichen Workshop für die Grundschullehrer und Lehrerinnen berichtet zur Verbesserung der Unterrichtsqualität, der Lehrmethoden und des Unterrichtsmaterials, gibt es schon das nächste Update.

Fortschritt bei der Umsetzung neuer Hygienemaßnahmen

Auch in Sachen Hygienemaßnahmen gibt es nun einen Fortschritt zu berichten an der Muyaga II Grundschule. Dort hatte die Schulleitung das Problem an World Vision herangetragen, dass der Zustand der Latrinen vor Ort ein großes Problem darstellt. Mit den Spenden der ELVIS AG und Partnerunternehmen, konnte diese Situation nun gelöst werden.

Statt der baufälligen und völlig heruntergekommenen Latrinen, werden nun zwei neue, nach Jungen und Mädchen getrennte, Latrinenblöcke gebaut. Sie entsprechen dem aktuellen Standard und es gibt sogar die Möglichkeit, sie an ein Abwassersystem anzuschließen. Dies ist eine enorme Verbesserung zur vorherigen Situation für die Schülerinnen und Schüler. Denn die mangelhaften Hygienezustände an der Schule trugen ebenfalls zu einer Verschlechterung des Lernumfeldes bei. Für dieses Problem wird nun Abhilfe geschaffen und die Schulleitung sowie alle Jungen und Mädchen an der Grundschule Muyaga II Burundi freuen sich auf die schon bald fertiggestellten Latrinenblöcke.

Dieses Projekt entsteht in Kooperation mit World Vision.

Gemeinsame mit ELVIS und den ELVIS Partnern sorgt World Vision im Projektgebiet in Burundi für einen besseren Zugang zu Bildung & Hygiene. Indem Klassenräume und sanitäre Einrichtungen gebaut und Hygienemaßnahmen gefördert werden.

Name des Projekts:

Zugang zu Bildung & Hygiene

Burundi

Projektland

2022

Projektjahr

206317

Projektnummer

ELVIS AG warnt vor Haftungsrisiken durch Gas-Krise

Pressemeldung

Nikolja Grabowski, Vorstand der ELVIS AG, warnt Betreiber temperaturgeführter Lager vor Haftungsrisiken durch Gas-Krise. (Foto: ELVIS AG)

ELVIS AG warnt vor Haftungsrisiken durch Gas-Krise

  • Betreiber von Kühllagern könnten Lastabschaltungen treffen
  • Exkulpation wegen Vorabinformation schwierig
  • Oft kein ausreichender Versicherungsschutz

Alzenau, 17. August 2022 – Die Europäische Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure (ELVIS) AG warnt die Betreiber temperaturgeführter Lager vor immensen Haftungsrisiken, die sich aus Schäden im Zusammenhang mit der Energiekrise ergeben könnten. Den Unternehmen sei dringend empfohlen, ihren Versicherungsschutz zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Darüber hinaus rät der Verbund Betreibern von Kühllagern, gemeinsam mit ihren Auftraggebern festzulegen, wie mit der Ware verfahren wird, falls deren Kühlung mangels Energie nicht aufrecht erhalten werden kann.

„Die Gefahr, dass es zu Lieferengpässen bei Flüssiggas kommt, steigt mit jedem weiteren Kriegstag. Da die Kühlung vieler Lager über diesen Energieträger erfolgt, drohen den Betreibern massive Probleme und Kostenrisiken“, sagt Nikolja Grabowski, Vorstand der ELVIS AG, mit Verweis auf aktuelle Studien. Ohne russische Gaslieferungen und ohne eine Reduktion der Nachfrage könnten demnach in Deutschland bis zum Ende der Heizperiode Ende Mai 2023 etwa 210 Terawattstunden (TWh) Gas fehlen. In diesem Fall müsste der Gasverbrauch um rund 25 Prozent sinken. Die Folge wären Lastabschaltungen, die entsprechend der geltenden Alarmstufe des Notfallplans Gas zuerst die Industrie träfen und damit auch die Betreiber von temperaturgeführten Lagern.

Würde beispielsweise die Kühlkette unterbrochen, wären die betreffenden Waren schnell unbrauchbar. Fraglich ist, wer für den entstehenden Schaden aufkommen muss. Die Antwort lautet: Entsprechend der verschuldensunabhängigen Obhutshaftung grundsätzlich der Lagerhalter, es sei denn, der Schaden wäre auch bei Einhaltung der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns eingetreten. Diesen Beweis zu führen, dürfte jedoch schwierig sein. Denn sowohl die Bundesregierung als auch die Gasversorger haben in der Vergangenheit immer wieder über mögliche Lieferengpässe informiert. Ein so genannter „idealer“ Lagerhalter, so ließe sich argumentieren, hatte also zeitlich die Möglichkeit, sich auf die Situation einzustellen, Alternativen zu prüfen und Lösungen zur Abwehr eines drohenden Schadens vorzunehmen.

„Vor diesem Hintergrund sollte man sich auch nicht allzu sehr auf den Schutz einer Verkehrshaftungsversicherung verlassen“, warnt Grabowski. Denn ob die Assekuranzen für etwaige Schäden aufkommen, hänge generell vom Einzelfall ab sowie davon, welche eingewendeten Obliegenheitsverletzungen beziehungsweise Ausschlüsse greifen. Grabowski: „Hinsichtlich des Versicherungsschutzes gibt es aktuell viele Unwägbarkeiten. Und es steht zu erwarten, dass das auch die Lage der Versicherungsnehmer komplizierter macht.“

Betreibern temperaturgeführter Lager rät ELVIS deshalb dringend, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um etwaige Schäden zu vermeiden und einer möglichen Haftung bestmöglich vorzubeugen. Konkret empfiehlt der Verbund:

  • Einlagerer über den drohenden Kühlungsausfall zu informieren und Weisungen einzuholen, wie bei Eintreten eines Versorgungsengpasses mit der Lagerware zu verfahren ist.
  • Einen vertraglichen Haftungsausschluss für den Fall zu vereinbaren, dass die Kühlkette wegen stockender Gasversorgung unterbricht.
  • Eine alternative Energiezufuhr zum Kühlen und Heizen zu prüfen und eventuell umzurüsten.
  • Umlagerungen zu prüfen und unter Einhaltung der Kühlketten vorzunehmen.
  • Ausreichend Gas zur Überbrückung von Lieferengpässen bevorraten (beispielsweise durch zusätzliche Tanks).
  • Vorbereiten eines Notfallplans zur Beseitigung der Folgen des Lieferengpasses.
  • Zu bedenken ist zudem, dass ein Gaslieferengpass auch Auswirkungen auf weitere Versicherungssparten haben kann. Exemplarisch genannt seien hier die Betriebsunterbrechungsversicherung sowie die Maschinenbruchversicherung.

Fortschrittsbericht Zugang zu Bildung & Hygiene 2022 in Burundi 1/2022

Fortschrittsbericht Zugang zu Bildung & Hygiene 2022 in Burundi 1/2022

Unter dem Motto „Spenden statt Weihnachtspräsente“ hat die ELVIS AG auch 2022 wieder mit Unterstützung zahlreicher Partner-Unternehmen und in Kooperation mit World Vision Deutschland eine Spendenaktion durchgeführt. Mit Ihrer Hilfe hat die ELVIS AG Kindern in der Region Muyaga in Burundi einen besseren Zugang zu Bildung & Hygiene ermöglicht, indem Klassenräume und sanitäre Einrichtungen gebaut und Hygienemaßnahmen gefördert wurden.

Baustein I: Kapazitätsaufbau von Grundschullehrern zur Steigerung der Alphabetisierung (UL) und pädagogischen Fähigkeiten

Mit dem Unlock Literacy (UL) Ansatz arbeitet World Vision u.a. daran, eine qualitativ hochwertige Bildung für Kinder zu gewährleisten.

Der oben genannte Ansatz umfasst auch die Ausbildung der Lehrer. Ziel ist es hier, die fünf grundlegenden Lesefähigkeiten in die Lehrpläne der Grundschullehrer zu integrieren. Das Modelltraining stärkt den Unterricht der Klassen 1 bis 3 und soll den Lehrern helfen, sich auf Kinder, Buchstabenwissen,  phonemisches Bewusstsein,  Wortschatz, fließendes Lernen und verständnisvolles Lesen zu konzentrieren. Der Bedarf ist groß, zeigt doch die in Muyaga AP (2020) durchgeführte Umfrage, dass nur 66,5% der Kinder am Ende der zweiten Klasse lesen und somit dem Schulunterricht folgen können.

In einem viertägigen Work-Shop wurden die Grundschullehrer fortgebildet. In Vorträgen, Gruppenarbeiten und gegenseitigem Austausch wurden neue Grundlagen zur besseren Vermittlung des Lehrstoffes an die Grundschullehrer weitergegeben.

Baustein II: Regelmäßige Nachverfolgung zur Sicherung der Lehrqualität

Das Programm will auch zukünftig, in Zusammenarbeit mit der Schulverwaltung und den lokalen gewählten Vertretern, eine regelmäßige Nachverfolgung der Qualität des Schulunterrichts gewährleisten, um sicherzustellen, dass das Gelernte im besten Interesse der Kinder in die Praxis umgesetzt wird.

Dieses Projekt entsteht in Kooperation mit World Vision.

Gemeinsame mit ELVIS und den ELVIS Partnern sorgt World Vision im Projektgebiet in Burundi für einen besseren Zugang zu Bildung & Hygiene. Indem Klassenräume und sanitäre Einrichtungen gebaut und Hygienemaßnahmen gefördert werden.

Name des Projekts:

Zugang zu Bildung & Hygiene

Burundi

Projektland

2022

Projektjahr

206317

Projektnummer

Zugang zu Bildung & Hygiene 2022 in Burundi

Zugang zu Bildung & Hygiene 2022 in Burundi

BILDUNG – Klassenräume und Sanitär in Burundi 2022

Unter dem Motto „Spenden statt Weihnachtspräsente“ hat die ELVIS AG auch 2022 wieder mit Unterstützung zahlreicher Partner-Unternehmen und in Kooperation mit World Vision Deutschland eine Spendenaktion durchgeführt. Mit Ihrer Hilfe hat die ELVIS AG Kindern in der Region Muyaga in Burundi einen besseren Zugang zu Bildung & Hygiene ermöglicht, indem Klassenräume und sanitäre Einrichtungen gebaut und Hygienemaßnahmen gefördert wurden.

Muyaga befindet sich im Osten Burundis, in der Provinz Cankuzo. Die Dörfer liegen verstreut auf einer Höhe von 1.500-1.800 m und sind nur über schmale Pfade zu erreichen. Insbesondere in den ländlichen Gebieten Burundis sind die Folgen des Bürgerkriegs immer noch deutlich spürbar: Es gibt kaum Krankenhäuser, Schulen oder andere Infrastruktur. Die hygienischen Bedingungen sind schlecht. Viele Kinder gehen nicht zur Schule, weil sie zu Hause mitarbeiten müssen, es zu wenig Klassenräume gibt oder im Teenager-Alter heiraten.

Warum Hilfe nötig ist?

Eine durchgeführte Bedarfsanalyse hat die größten Probleme im Bereich Bildung in Muyaga aufgezeigt. Dazu gehören: Schlechtes schulisches Lernumfeld insbesondere für Kinder mit Behinderungen. Geringe Beteiligung der Eltern an der Verbesserung der Schulinfrastruktur und der Bildung, schlechte Umsetzung des Lehrplans aufgrund unzureichender Lehrmethoden, fehlende Unterstützung der Lehrkräfte, sowie unzureichende Lehrmaterialien und stark überfüllte Klassenzimmer.

So helfen wir!

Verbesserung der Qualität des Lehrens und Lernens an den Grundschulen in dem Lehrer ausgebildet werden und das Lernumfeld durch die Bereitstellung von geeigneter Infrastruktur verbessert wird (Klassenräume / sanitäre Einrichtung). Baumaßnahmen, die das Projekt umsetzen könnte, sind der Bau von sicheren Lernräumen/Klassenzimmern oder Latrinen und Hygieneeinrichtungen in Schulen unter Berücksichtigung der besonderen Bedürfnisse von Kindern mit Behinderungen. Sowie Ausbau der Kapazitäten von Grundschullehrern und ihren pädagogischen Fähigkeiten.

Dieses Projekt entsteht in Kooperation mit World Vision. 

Gemeinsame mit ELVIS und den ELVIS Partnern sorgt World Vision im Projektgebiet in Burundi für einen besseren Zugang zu Bildung & Hygiene. Indem Klassenräume und sanitäre Einrichtungen gebaut und Hygienemaßnahmen gefördert werden.

 

Name des Projekts:

Zugang zu Bildung & Hygiene in Burundi

Burundi

Projektland

2022

Projektjahr

206317

Projektnummer

David gegen Goliath: Mittelständische Spediteure müssen sich auf dem Arbeitsmarkt mit Amazon & Co. messen

Blogbeitrag

David gegen Goliath: Mittelständische Spediteure müssen sich auf dem Arbeitsmarkt mit Amazon & Co. messen

Das Thema Personalmangel ist in vielen Wirtschaftsbereichen aktueller denn je. So werden derzeit nicht nur in der Transport- und Logistikbranche akut Mitarbeiter gesucht, sondern beispielsweise auch Pflegekräfte im Gesundheitssektor oder Handwerker in der Bauwirtschaft. Insgesamt fehlen hierzulande derzeit etwa 1,2 Millionen Arbeitskräfte. Der Personalmangel betrifft nicht nur einzelne Berufe, sondern erstreckt sich vom Dachdecker über den Sachbearbeiter bis hin zu hochrangigen Führungspositionen. Die Wandlung der Altersstruktur der deutschen Bevölkerung bzw. der Erwerbstätigen ist nur einer von vielen Gründen für diesen Notstand.

Die hohe Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt wirkt sich unmittelbar auf den Personalmangel in Speditionsunternehmen aus. Die Konkurrenz bilden nicht nur Nachbarspeditionen, sondern auch mitarbeitersuchende Unternehmen aus diversen anderen Branchen. Diese können auch Großunternehmen, wie Amazon oder Rewe sein, die in aller Regel über ein größeres Repertoire an Ressourcen verfügen, um potenzielle Mitarbeiter für ihre Firma als Arbeitgeber zu begeistern, als mittelständische Spediteure.

Nehmen wir den Tech-Giganten Amazon als Beispiel: Zwar genießt Amazon als Arbeitgeber in manchen Kreisen keinen guten Ruf, jedoch arbeitet das Unternehmen stetig und erfolgreich an seinem Image. Seit einiger Zeit ist der Konzern mit dem Angebot „Amazon Global Logistics“ im Speditionsbereich tätig und rekrutiert fleißig Arbeitskräfte in der Branche. Das Großunternehmen bedient sich somit auf dem Arbeitsmarkt vieler Personalressourcen, die mittelständischen Speditionen enorm weiterhelfen könnten. Sei es der ausgebildete Speditionskaufmann für das Büro, der Disponent für das Lager oder gar der LKW-Fahrer für die Transportwege. Amazon ist dabei nur einer von vielen namenhaften großen Nachfragern auf dem Arbeitsmarkt, die sich um Personal aus dem Logistikbereich bemühen. Dieser Konkurrenz etwas entgegensetzen zu können, stellt für jeden Mittelständler eine große Herausforderung dar.

Personal ist der Schlüsselfaktor für die Wirtschaftlichkeit von Produktions- und Dienstleistungsunternehmen, wie in der Transport- und Logistikbranche. Wenn wir nicht jetzt damit beginnen, die Themen anzupacken und uns auf den langen Weg einer kulturellen Veränderung unserer Betriebe zu beschreiten, wird es in ein paar Jahren zu spät sein. Arbeitgeber sollten dabei nicht darüber nachdenken, was sie ihren Angestellten bereits bieten, sondern einen umgekehrten Denkansatz verfolgen. Einige Mitarbeiter-Benefits sind mittlerweile zum allgemeinen Standard geworden, sodass sie gegenüber der Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt keine Vorteile mehr bringen. Mit kostenlosem Kaffee oder der Mitbestimmung bei der Lkw-Ausstattung allein können weder Angestellte an das Unternehmen gebunden noch neue Mitarbeiter gewonnen werden.

Wertschätzung ist eines der Zauberworte, die gegen den Personalmangel ins Feld geführt wird. Sowohl im persönlichen Umgang als auch auf Ebene der gesellschaftlichen Anerkennung kommt ihr eine zentrale Rolle zu. Auch wenn es eine Plattitüde zu sein scheint: Die Wertschätzung insbesondere gegenüber dem Fahrpersonal muss dringend gesteigert werden. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Gehälter in der Branche allgemein und im Fahrpersonalbereich im Speziellen, in den kommenden Jahren deutlich steigen müssen. Werte von 4.000 – 5.000 Euro im Monat für einen Fahrer werden in Fachkreisen bereits skandiert. Im Wettkampf um Mitarbeiter wären aber selbst solche Gehälter nur ein Rundensieg. Die Konkurrenz wird mit aufrüsten.

Die Herausforderung Personal wird uns langfristig begleiten. Der Mittelstand hat jedoch viele attraktive Rahmenbedingungen zu bieten: Persönliche Bindung, flache Hierarchien, Gestaltungsmöglichkeiten u.v.m.. Wir können diese Vorteile aber nur gemeinsam ausspielen und die Defizite in Ressourcen und Organisation zusammen besser meistern. Die ELVIS AG arbeitet daher mit ihren Partnern und Lieferanten stetig daran, Speditionen in den vielfältigen Herausforderungen des Personalmanagements zu unterstützen, damit die Analogie von David gegen Goliath auch in Zukunft bis zum Ende trägt.

 

Über den Autor

  • Nikolja Grabowski ist seit 2021 als Vorstand der ELVIS AG verantwortlich für die strategische Ausrichtung und Kommunikation des Verbunds.
  • Privat und beruflich verfolgt er gespannt die Entwicklungen in der deutschen und europäischen Politik aufmerksam.
  • Die Digitalisierung der Transportbranche ist sein zweitliebstes Thema. Hier sieht er eine große Gefahr für die Transport- und Logistikunternehmen, aber auch eine Chance.

Redaktion: Nicolas Rauschenbach

Titelbild Composite-Bild von Ernst Geschäftsmann mit Händen auf den Hüften und – Stockfoto von Wavebreak auf iStock

Kosten einsparen durch transparentes Lademittelmanagement

Blogbeitrag

Kosten einsparen durch transparentes Lademittelmanagement

Spediteure und Frachtführer verlieren regelmäßig beachtliche Summen im Rahmen von unsauberen Palettentausch-Prozessen. Dabei ist die reine Tatsache meist bekannt. Die Höhe der finanziellen Fehlbeträge überrascht dann aber manchmal selbst erfahrene Spediteure.

Die Praxis zeigt, dass Probleme im Lademittelmanagement immer wieder billigend in Kauf genommen werden, weil eine Korrektur der Prozesse zu aufwendig und komplex erscheint. An der Abfertigung einer Sendung inklusive des Lademittels sind nahezu alle Betriebsbereiche beteiligt: Vertrieb, Auftragserfassung, Disposition, Fahrer, Lager, Abrechnung, Lademittelmanagement und Controlling. Schlussendlich spielen auch die Prozesse beim Kunden eine erhebliche Rolle. Diese Vielzahl der beteiligten Akteure führt bei Störungen zu Fehlerketten und einer Verantwortungsdiffusion. Niemand will „schuld“ an der Misere sein. Das führt aber auch zu Frustration, da der Einzelne das Gefühl hat, er kann an der Situation nichts ändern. Probleme sind demnach häufig bekannt, werden aber von A nach B geschoben oder ignoriert.

Um Fehler abzustellen, muss Lademittelmanagement daher stets ganzheitlich betrachtet werden und die Kommunikation zwischen den Akteuren in den Fokus stellen. Um sich einen schnellen ersten Überblick über Fehlerquellen zu verschaffen, empfiehlt sich eine strukturierte Prozessprüfung. Mit dieser Prüfung wird der Ist-Zustand mit dem Soll- bzw. Ideal-Zustand abgeglichen, Abweichungen werden erkannt und können aufgelöst werden. So wird Station für Station in der Prozesskette analysiert und anschließend ein sauberer Ablauf für alle Akteure definiert und umgesetzt.

Im Rahmen der ELVIS Mitgliedschaft bieten wir allen Partnern eine solche strukturierte Analyse Ihrer Lademittelprozesse kostenlos an. Dabei wird der gesamte Prozess über alle Abteilungen hinweg in sieben Kategorien beleuchtet:

Eine solche Analyse führt nicht automatisch zum dauerhaften Erfolg. Der Fortbestand eines effizienten Palettenmanagements lebt von einer gewissen Mitarbeiter-Kontinuität bzw. -Bindung, einer offenen Fehlerkultur und einer Leitungsebene, die dem Thema Raum gibt und sich der Aufgabe widmet. Aber unsere Erfahrung zeigt, dass durch die Optimierung regelmäßig fünfstellige Beträge eingesparte werden können. Die Arbeit lohnt sich!

Kontaktieren Sie uns, wenn wir auch Sie dabei unterstützen dürfen, dass Sie mit Ihrem Lademittelmanagement deutlich Kosten sparen.

 

Ihr Ansprechpartner:
Patrick Mohr
Projektmanager Consulting & Prozesse 

Tel.: +49 6023 50734-12
Mobil: +49 162 2192956
E-Mail: patrick.mohr@elvis-ag.eu

Titelbild Paletten vor blauem Himmel von  Stephan Sühling auf Adobe Stock

NeoCargo: Die neue Art, Frachten durchzuführen

Blogbeitrag

NeoCargo: Die neue Art, Frachten durchzuführen

Im Interview mit der Vorständin Vertrieb Larissa Eger

Ihr Unternehmen heißt NeoCargo, was so viel bedeutet wie neue Fracht. Was genau ist das Neue an ihrem Konzept?
Eger: Wir haben das Rad natürlich nicht neu erfunden. Wir bieten Spediteuren eine innovative Möglichkeit, Frachten in einer vernetzten Welt durchzuführen. Die Vernetzung der Speditionen im Markt und der gemeinschaftliche Ansatz sind das Neue, also die Art und Weise, eine Fracht abzuwickeln.

Wie unterscheidet sich die NeoCargo-Art denn vom bisherigen Prozedere in den Speditionen?
Eger: Die meisten Unternehmen organisieren ihre Abläufe und Prozesse heute mithilfe verschiedener Software-Lösungen. Nur können diese wegen unterschiedlicher Datenformate oft nicht miteinander kommunizieren. Deshalb müssen Schnittstellen programmiert werden, die die verschiedenen Formate hin- und her konvertieren. Dabei entstehen nicht nur hohe Kosten, oft mangelt es den Speditionen auch an den erforderlichen Kapazitäten. Spediteure, die sich uns anschließen, benötigen dagegen nur noch eine Schnittstelle: die von ihrem Transportmanagement System zu NeoCargo. Das garantiert eine hohe Qualität und Sicherheit der Daten.

Wer einen Standard definieren will, muss möglichst alle Interessen berücksichtigen, was voraussetzt, dass er sie kennt. Woher wissen Sie, welche Ansprüche der durchschnittliche mittelständische Transportdienstleister hat?
Eger: Wir haben ihn gefragt. Wir haben unzählige Betriebe besucht und ausgiebig analysiert, was genau die Informationen sind, die ein durchschnittlicher Spediteur braucht, um einen Auftrag abwickeln zu können. In einem zweiten Schritt haben wir dann die Kriterien für einen einheitlichen Standard definiert und darauf aufbauend das Datenformat entwickelt. Im Ergebnis ist NeoCargo so etwas wie der digitale Zwilling einer Spedition. Das heißt, wir spiegeln jeden Auftrag jedes uns angeschlossenen Unternehmens. Auf Wunsch können wir diese Daten auswerten und beispielsweise intelligente Lösungen für Pool-Konzepte entwickeln. Dabei sind wir streng neutral. Die Datenhoheit verbleibt bei unseren Nutzern.

Es geht also über die Etablierung eines einheitlichen Datenstandards hinaus.
Eger: Genau. Die Schaffung eines Datenstandards ist die Basis für einen verlustfreien Datenaustausch. Die so generierten Daten können von uns dann ausgewertet und/oder mit anderen Leistungen verknüpft werden. Es gibt viele attraktive Angebote am Markt, sei es zur Maut, zu Versicherungen, Frachtenbörsen, Anbieter von Karten oder Verkehrsdaten. Die Idee ist, dass die Spediteure dieses Leistungsspektrum über NeoCargo entsprechend ihrer individuellen Bedarfe nutzen können und dann auch nur genau diese Leistungen bezahlen müssen. Damit entfällt die langfristige Bindung auf bestimmte Systeme – samt der Lock-in-Effekte, die sich daraus ergeben. Gerade für kleinere Unternehmen eröffnet das ganz neue Möglichkeiten und es verbessert die Chancen, auch digital Anschluss zu halten.

Das erinnert ein bisschen an das Carsharing-Konzept.
Eger: Ja, in den wenigsten Fällen rechnet es sich, für einen einzelnen Auftrag in eine neue Software zu investieren. Auch nicht, wenn sie viele Vorteile bietet. Anders sieht die Sache aus, wenn der Spediteur diese Leistung ohne großen Aufwand und ohne sich langfristig festzulegen seinem jeweiligen Bedarf entsprechend dazubuchen kann. Die praktische Umsetzung ist bislang jedoch immer an der Schnittstellenproblematik gescheitert.

Aber welchen Anreiz haben die Softwarehersteller und Systemanbieter, bei NeoCargo dabei zu sein?
Eger: Das gute Kosten-Nutzen-Verhältnis, das sich ihnen bietet. Der Aufwand beschränkt sich letztlich die Programmierung der Schnittstelle zu NeoCargo. Dafür bekommen sie Zugang zu einer Plattform, auf der sich potenzielle Kunden in großer Zahl finden.

Wann wollen Sie mit NeoCargo operativ an den Start gehen?
Eger: Im Moment rechnen wir damit, Mitte des Jahres so weit zu sein.

Haid-und-Neu-Straße 18

76131 Karlsruhe

Tel: 0721 981 91 800

info@neocargo.de

Fragilität vs. Resilienz vernetzter Lieferketten

Blogbeitrag

Fragilität vs. Resilienz vernetzter Lieferketten

Logistiker als verwundbare Ziele von Cyberattacken

Unsere Lieferketten sind fragiler denn je. Das wissen wir spätestens seit der Cyberattacken auf Wisag und den Hamburger Tanklagerlogistiker Oiltanking. Wisag musste als Reaktion auf den Angriff seine IT-Systeme herunterfahren, um weitere Schäden zu verhindern. Bei Oiltanking wurden sogar explizit die Be- und Entladesysteme attackiert, was zu einer erheblichen Einschränkung des Geschäftsbetriebs führte. Die Auswirkungen solcher Cyberattacken sind gravierend, denn sie treffen nicht nur einen einzelnen Logistiker, sondern häufig die gesamte assoziierte Lieferkette.

Solche oder ähnliche digitale Anschläge sind keine Einzelfälle. Sie sind vielmehr ein Indiz dafür, dass insbesondere Logistik- und Transportdienstleister aufgrund der engen Verpflechtungen in den Lieferketten verwundbare Ziele solcher kriminellen Aktivitäten sind.

Gefahr durch “Innentäter”

Cyberattacken können von außerhalb als auch von intern eingeleitet werden. „Innentäter“ können beispielsweise Mitarbeiter sein, die Zugriff auf sensible Daten haben und diese ohne große Mühen manipulieren oder kopieren können.

Diese und weitere Manipulationen beobachteten SBCF & Cie. und ELVIS gemeinsam mit einem Konsortium aus Vertretern aus Wissenschaft und Praxis im Rahmen des Forschungsprojektes NutriSafe. Ziel des Projektes ist der Ausbau der Sicherheit in Lebensmittelproduktion und Logistik mithilfe der „Distributed-Ledger-Technologie“ (Blockchain-Technologie). Bei einem von der Universität der Bundeswehr München und SBCF & Cie. geleiteten „Serious Game“ sollten die Teilnehmer Strategien und Gegenmaßnahmen zur Vorbeugung von Angriffen durch “Innentäter” entwickeln. Dazu Philipp Bensch, Director bei SBCF & Cie: „Es kristallisierte sich ein umfassender und dringender Bedarf an effizienten Methoden zur Prävention von IT-Sicherheitsvorfällen durch Innentäter für die Logistik heraus.”

Blockchain-Technologie zur Stärkung der Resilienz

Tim Hoiß, Blockchain Experte der Universität der Bundeswehr München, sieht für die Logistik- und Speditionsbranche großes Potential in der Blockchain-Technologie. Sie ermögliche es unter anderem, Daten sicher zu speichern und auszutauschen. Dank der kryptographischen Methoden, die dabei zum Einsatz kommen, sei es nahezu unmöglich, Daten unbemerkt zu manipulieren. Hoiß und Bensch sind sich einig: „Die Digitalisierung von Prozessen mittels Blockchain generiert eine höhere und sichere Verfügbarkeit der Daten und liefert somit einen wichtigen Beitrag zur Resilienz und IT-Sicherheit zukünftiger Lieferketten”.

SBCF & Cie. GmbH
Graf-Adolf-Platz 15
40231 Düsseldorf
Tel.: +49 211 20 54 10-90

Bildquelle: Bild von Darwin Laganzon auf Pixabay 

Heimattreu und gut vernetzt

Blogbeitrag

Heimattreu und gut vernetzt

Für die Felix Transport AG steht im Sommer ein Generationenwechsel an

Wenn Fabian Felix (30), stellvertretender Geschäftsführer der Felix Transport AG aus Arlesheim, mal durchatmen muss und eine kurze Auszeit vom Stress der täglichen Arbeit braucht, reichen ihm ein paar Schritte übers Heidebrüggli, schon steht er mitten in der Reinacher Heide. Wie in einem Postkarten-Idylle strömt die Birs dort malerisch durchs Gelände. Fast die Hälfte aller im Kanton vorkommenden Pflanzenarten leben in dem Schutzgebiet. Natur pur. Nun gilt die Nähe zu Flora und Fauna nicht unbedingt als Standortvorteil für einen Logistiker. Der ergibt sich für Felix aus einem anderen Umstand: Vom Hof der Spedition bis ins Zentrum von Basel, einem der weltweiten Zentren der Chemie- und Pharmaindustrie und nach Zürich und Genf drittgrößte Stadt der Schweiz dauert die Fahrt über die angrenzende A18 gerade einmal zehn Autominuten. Näher am Kunden kann man kaum sein.

Eine Zeitenwende steht an für die Felix Transport AG aus Arlesheim, genauer ein Generationenwechsel. Inhaber Hanspeter Felix will den Staffelstab im August an seinen Sohn Fabian weitergeben. Im 70. Gründungsjahr übernimmt damit die dritte Generation die Verantwortung für das Familienunternehmen mit heute 130 Mitarbeitenden, das Walter Felix 1952 als Einmannbetrieb gründete. Auf seine künftige Aufgabe als Unternehmenslenker hat sich der 30-Jährige gut vorbereitet. Neben seinem Vater arbeitet er bereits seit 2019 als stellvertretender Geschäftsführer im elterlichen Betrieb und kennt die Fallstricke im Tagesgeschäft. Zuvor hat er erst eine Ausbildung zum Bankkaufmann durchlaufen, dann ein Studium der Betriebsökonomie an der FH Nordwestschweiz absolviert und schließlich bei DHL Suppy Chain die Feinheiten der modernen Logistik in der Praxis kennengelernt. Abgesehen davon hat Hanspeter Felix sein Feld bestellt und übergibt ein gesundes Unternehmen.

Den anteilig größten Umsatz macht der Schweizer Logistikspezialist seit langem im Stückgutgeschäft. Ein Gutteil der Kunden ist ob der Nähe zu Basel entweder der Pharma- oder der Chemiebranche zuzuordnen. Dementsprechend sind alle 70 Fahrzeuge der Spedition für Gefahrgut-Transporte zugelassen. Zum Fuhrpark zählen zudem mehrere Thermofahrzeuge, die nach den GDP-Richtlinien für Pharmatransporte zertifiziert sind. Der Umsatzanteil der Lagerlogistik, aktuell bewirtschaftet die Felix Transport AG rund 25.000 qm überdachte Lagerfläche, liegt bei 15 Prozent. „Wir sind im Grunde also ein klassischer Gemischtwarenladen mit klarem Schwerpunkt auf das Transportwesen“, lacht der 30-Jährige.

Eine Notwendigkeit, hieran Wesentliches zu ändern, sieht Felix erstmal nicht. Die Geschäfte laufen gut. Die größte Herausforderung im Moment sei nicht, an Aufträge zu kommen, sondern fähige Mitarbeiter zu finden, vor allem für den Platz hinter dem Volant. Das heißt allerdings nicht, dass es nichts zu verbessern gäbe. „In puncto Digitalisierung sind wir noch nicht da, wo ich gerne wäre“, sagt Felix und zeigt sich überzeugt: Mittels intelligenter Software-Lösungen lassen sich nach wie vor Potenziale erschließen – besonders im Stückgut-Geschäft. Neue technische Möglichkeiten können helfen, die Auslastung der Fahrzeuge zu steigern und die Zahl der Leerkilometer nachhaltig zu senken. Das Resultat: niedrigere transportspezifische Kosten, mehr Effizienz. Eine nahtlose digitale Prozesskette verbessert darüber hinaus die Kommunikation innerhalb von Netzwerken. Ein Aspekt, der besonders ebenfalls im Stückgut-Geschäft zum Tragen komme.

„Wir arbeiten im Stückgut- und Teilladungsbereich mit verschiedenen anderen Schweizer Speditionen zusammen. Das funktioniert gut und verlässlich. Aber sowohl der Umschlag als auch die Abholung werden noch analog abgewickelt, über Papier. Das ist natürlich nicht optimal“, so der 30-Jährige. Auch müssten nach wie vor noch zu viele Aufträge manuell erfasst und ins Transport Management-System (TMS) eingepflegt werden. Damit jedoch soll es bald vorbei sein. Die Einführung eines neuen TMS ist bei der Felix Transport AG beschlossene Sache. Die Wahl fiel auf das System WinSped der Logistische Informationssysteme AG aus dem westfälischen Greven. „Es müssen nur noch einige Schweiz spezifische Anpassungen vorgenommen werden“, berichtet Felix. Ausgerollt werden soll die neue Software dann im kommenden Sommer.

Damit verschwinden die Themen Digitalisierung und Vernetzung aber keineswegs von Fabian Felix‘ Tagesordnung. „Das ist ein Prozess, der aus vielen kleinen Projekten besteht und der viele Beteiligte mitnehmen muss“, sagt der 30-Jährige. Dabei wolle jeder Schritt wohlüberlegt und gut durchdacht sein. „Es muss klar sein, dass die Kosten für eine Idee immer zu den Möglichkeiten der Monetarisierung in Relation stehen.“ Schließlich greife man mit der Implementierung einer neuen Software oft tief in die Unternehmensprozesse ein. „Die große Herausforderung besteht vor allem darin, den Überblick zu bewahren, sich nicht zu verzetteln und die richtigen Maßnahmen zum richtigen Zeitpunkt zu wählen“, lacht Felix und fügt mit leichter Ironie an: „Ganz einfach also!“

Apropos Überblick bewahren: viel von Felix‘ Aufmerksamkeit erfordert derzeit auch die Planung des künftigen Fuhrparks. Lohnt sich der Einsatz von LNG-Fahrzeugen noch, wenn die LSVA-Befreiung nur noch für Biogas oder andere alternative Antriebe gilt? Welche Alternativen zum konventionellen Diesel-Aggregat bieten sich stattdessen? Bieten sich bereits Möglichkeiten, Wasserstoff- oder E-Lkw zu wirtschaftlich vertretbaren Konditionen einzusetzen? So viele Fragen und keine langfristige Investitionssicherheit. Da kann einem leicht mal der Kopf rauchen. Glücklich ist da, für den Erholung und Frische nur ein paar Schritte übers Heidebrüggli entfernt sind.

 

 

Fabian Felix

stellvertretender Geschäftsführer der Felix Transport AG

Bildquelle Titelbild & Profilbild: Felix Transport AG

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