Neues Konzept: ELVIS ermöglicht Partnern den Zugang zu effizienten Containerverkehren zwischen Europa und Südostasien

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Mit der Unterstützung von APX Logistics Solutions ermöglicht ELVIS SEAL transparente und kosteneffiziente Containerverkehre zwischen Südostasien und Europa. (Foto: Bigstockphoto.com)

Neues Konzept: ELVIS ermöglicht Partnern den Zugang zu effizienten Containerverkehren zwischen Europa und Südostasien

Alzenau, 06. März 2025 – Die Europäische Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure (ELVIS) AG setzt mit dem ELVIS South East Asia Link (SEAL) auf ein neues Verkehrskonzept: Gemeinsam mit APX Logistics Solutions führt der Speditionsverbund für seine Partnerunternehmen ab sofort Containerverkehre zwischen Europa und Südostasien durch. Dadurch erhalten diese die Möglichkeit, neue Märkte zu erschließen und profitieren gleichzeitig von festen Frachtpreisen sowie einer transparenten Nachverfolgung. Während Export-Services nach Thailand, Malaysia, Singapur und Vietnam angeboten werden, sind importseitige Transporte nach Europa aus ganz Südostasien möglich. Zudem können Sendungen bei Bedarf per Luftfracht abgewickelt werden.

„Mit dem ELVIS South East Asia Link (SEAL) ermöglichen wir unseren Partnern kosteneffiziente Import- und Exportlösungen für Südostasien – eine der wirtschaftlich dynamischsten und wachstumsstärksten Region der Welt“, sagt Nikolja Grabowski, Vorstand der ELVIS AG. Mit dem neuen Konzept verfolgt der Speditionsverbund das Ziel, seine Partnerunternehmen bei der Erschließung neuer Märkte zu unterstützen: „Durch ELVIS SEAL können Speditionen ihr Leistungsportfolio deutlich erweitern, Neukunden gewinnen und sich insgesamt als Unternehmen breiter aufstellen. Diese Diversifizierung stärkt ihre Resilienz und verschafft ihnen einen erheblichen Wettbewerbsvorteil in der anspruchsvollen Logistikbranche.“

Üblicherweise werden die Transportkosten durch unterschiedliche Handelsklauseln (International Commercial Terms; Incoterms) in Verträgen zwischen Exporteur und Importeur aufgeteilt und anteilig von Versender und Empfänger gezahlt. Allerdings fallen neben der Seefracht oft zahlreiche, nur schwer nachvollziehbare Nebenkosten an, die Unternehmen zusätzlich belasten – insbesondere bei Teilcontainerladungen. Das neu entwickelte Konzept des Speditionsverbundes sorgt dafür, dass Export- und Importverkehre für Partnerspeditionen auf möglichst einfache Weise abgewickelt werden. „Wir garantieren unseren Partnern klar kalkulierbare Door-to-Door-Preise, die vor allem bei Less than Container Load (LCL)-Sendungen für Transparenz sorgen und unerwartete Zusatzkosten ausschließen“, fasst Grabowski zusammen.

Maximale Transparenz entlang der Transportkette

Das Konzept ELVIS SEAL ermöglicht sowohl Exporte nach Thailand, Malaysia, Singapur und Vietnam als auch Importe aus ganz Südostasien nach Europa. In Südostasien profitieren der Speditionsverbund und seine Partnerunternehmen von der Expertise von APX Logistics Solutions: Das Unternehmen mit Sitz in Bangkok organisiert die Verzollung und Weiterleitung über das eigene Distributionsnetzwerk, übernimmt die finale Zustellung und garantiert tägliche Anschlüsse in die Nachbarländer. Uwe Dettmann, Gründer und CEO von APX Logistics Solutions, erklärt: „Durch unsere umfassende LTL-Infrastruktur verbinden APX und ELVIS Unternehmen in Südostasien und Europa mit unvergleichlicher Effizienz und Zuverlässigkeit. Unser ganzheitliches Logistik-System beseitigt die Komplexität des internationalen Handels, sodass sich Unternehmen voll und ganz auf ihr Wachstum konzentrieren können.“

Durch die Zusammenarbeit kontrollieren ELVIS und APX Logistics Solutions die gesamte Transportkette von der Abholung bis zur Auslieferung und sind so unabhängig von externen Dienstleistern. Dabei setzt das System auf eine eigene Vorhol- und Zustellorganisation sowie auf sein flächendeckendes Transportnetz, das 200 Depots in Europa und Südostasien umfasst. Dank innovativer IT-Lösungen können die Partnerunternehmen die Sendungen zudem jederzeit live verfolgen.

Flexible Zustellungsmöglichkeiten

Für den Transport nach Südostasien werden die Sendungen zunächst zum ELVIS Zentralhub im hessischen Knüllwald gebracht und konsolidiert. Die Fracht wird anschließend nach Hamburg transportiert und von dort aus verschifft. Nach einer Laufzeit von circa 30 Tagen treffen die Container in Südostasien ein. Vor Ort sorgt APX Logistics Solutions dank seines engmaschigen Netzwerks für die pünktliche Zustellung in Thailand, Malaysia, Vietnam und Singapur.
Für zeitkritische Transporte bietet ELVIS über einen Kooperationspartner außerdem die Möglichkeit an, Transporte per Luftfracht ab allen europäischen Flughäfen durchzuführen. An den Standorten Frankfurt und München stehen dazu eigene Frachtröntgenanlagen zur Verfügung, die die Abwicklung zusätzlich erleichtern.

Pionier in Südostasien

Mitinitiator APX Logistics Solutions wurde 2021 gegründet. Seitdem setzt das in Bangkok ansässige Unternehmen mit seinem vollständig digitalisierten durchgängigen Transportnetz für Sammelgut- und LTL-Sendungen neue Maßstäbe in der Logistik Südostasiens. Mit festen Fahrplänen und einem speziellen Hub-and-Spoke-System hebt sich APX als das am schnellsten wachsende Logistiknetzwerk in der Wirtschaftsregion hervor. 

 


Weitere Informationen über die ELVIS AG gibt es unter:
https://www.elvis-ag.com/elvis-seal 

Weitere Informationen über APX Logistics Solutions gibt es unter:
https://apx.group/ 

Über die ELVIS AG und die ELVIS Teilladungssystem GmbH

Die ELVIS AG (Europäischer Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure) ist der führende Verbund von Lkw-Speditionen und Frachtführern Europas und die Interessensvertretung von über 250 Partnerunternehmen. Über seine Partner ist der Verbund an 350 Standorten in Deutschland und in mehr als 30 Ländern Europas vertreten. Primäres Ziel der ELVIS AG ist es, Vorteile für die angeschlossenen Unternehmen zu realisieren, die sich aufgrund von Skaleneffekten und der Zusammenarbeit untereinander ergeben.
Zum Leistungsportfolio des Verbundes zählen der zentrale Einkauf von Waren und Dienstleistungen, der eigene Onlineshop „ELVIS Truckstar“ sowie Beratungslösungen. ELVIS informiert seine Partner frühzeitig über alle Markt- und Branchenveränderungen sowie über relevante politische Entwicklungen und deren Auswirkungen.

Als Dachorganisation fungiert der Verbund als zentraler Ansprechpartner und Interessensvertretung seiner Partner gegenüber Politik und Verwaltung. Mit dem Ziel, praxisrelevante Mehrwerte und Vorteile für die angeschlossenen Unternehmen zu generieren, initiiert und betreut die ELVIS AG zudem regelmäßig Pilotprojekte und Kooperationen mit Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen. Zudem bestehen unter dem Dach der ELVIS AG verschiedene operative Netzwerke: ein Part Load Network, ein Full Load Network, ein Volume Load Network, ein Baustoffnetzwerk sowie ein Palettenportal. Die ELVIS AG besteht seit 2006 und verfügt mittels ihrer Partner heute über eine Flotte von mehr als 19.000 Lkw.

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ELVIS Marktreport: Schwächelnde Wirtschaft und schrumpfende Fuhrparks gefährden Transportkapazitäten

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Die ELVIS AG warnt vor knappem Laderaum und hohen Preisen, die aufgrund mangelnder Reserven nicht ausgeglichen werden können. (Foto: ELVIS AG)

ELVIS Marktreport: Schwächelnde Wirtschaft und schrumpfende Fuhrparks gefährden Transportkapazitäten

  • Deutsche Wirtschaft zeigte auch 2024 keine Erholung
  • Online-Handel einer der wenigen Lichtblicke für den Transportmarkt
  • Reduzierte Fuhrparks sorgen für mangelnde Lkw- und Fahrerreserven

Alzenau, 27. Februar 2025 – Die Europäische Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure (ELVIS) AG zieht in ihrem jüngsten Marktreport für das vierte Quartal 2024 ein ernüchterndes Resümee: Das vergangene Jahr endete erneut mit einem leichten Rückgang des Bruttoinlandprodukts (BIP). Zwar wurde der Transportmarkt im Schlussquartal noch durch Konsum und Handel stabilisiert, jedoch führt die Mautausweitung auf kleinere Fahrzeuge zu verzerrten Vergleichswerten bei der Gesamtfahrleistung. Im Zuge der einsetzenden Frühjahrsbelebung bleibt insbesondere die anhaltende Reduzierung von Fuhrparks problematisch: Bereits bei leicht steigender Nachfrage drohen Laderaumknappheit und Preissprünge. Da Reserven aufgrund des herrschenden Preisdrucks im Markt weitgehend abgebaut wurden, sollten Verlader in saisonalen Spitzen frühzeitig mit Logistikdienstleistern in den Dialog gehen.

„Unser aktueller Marktreport bestätigt, dass sich die Entwicklungen aus 2023 fortsetzen: Die Wirtschaft hat sich auch 2024 nicht erholt. Mit einem BIP-Rückgang von 0,2 Prozent schrumpft sie bereits das zweite Jahr in Folge“, sagt Nikolja Grabowski, Vorstand der ELVIS AG. Zwar werde für die kommenden zwölf Monate ein minimales Wachstum prognostiziert, doch eine richtige Trendwende sei nicht in Sicht. Die angespannte Lage spiegelt sich vor allem im produzierenden Gewerbe wider. Insbesondere der Automotive-Sektor bewegt sich auf einem historisch niedrigen Niveau: So ist die Leistung der deutschen Industrieproduktion im Bereich Kraftwagen und Kraftwagenteile im Dezember 2024 sowohl im Vergleich zum Vormonat (-10,0 Prozent) als auch zum Vorjahresmonat (-12,2 Prozent) gesunken.

Der Transportmarkt wurde laut ELVIS im letzten Quartal 2024 weiterhin hauptsächlich durch den Handel gestützt. Besonders dynamisch entwickelte sich der Internet- und Versandhandel, der im Dezember 2024 einen Umsatzanstieg von 5,3 Prozent im Vergleich zum November und sogar 15,5 Prozent gegenüber dem Dezember 2023 verzeichnete. Während die monatliche Lkw-Maut-Fahrleistung im Dezember 2024 gegenüber dem November um 20 Prozent zurückging, lag sie im Vergleich zum Dezember 2023 um 3,3 Prozent höher. Allerdings seien die Vergleichszahlen zur Gesamtfahrleistung aus dem Vorjahr leicht verzerrt. „Dadurch, dass seit Kurzem auch kleinere Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen mautpflichtig sind, erscheint die Gesamtfahrleistung um circa 1,6 Prozent höher, als sie tatsächlich ist“, erklärt Grabowski.

Zu Beginn des neuen Jahres sind die Transportunternehmen dennoch optimistisch: Im Januar 2025 zeigten alle drei Kennzahlen der ifo Konjunkturperspektiven für den Bereich „Güterbeförderung im Straßenverkehr“ im Vergleich zu Dezember 2024 nach oben (Geschäftsklima: 19,8 Prozent; Geschäftslage: 3,6 Prozent; Geschäftserwartungen: 41,5 Prozent). Noch deutlicher wird die Belebung im Jahresvergleich: Gegenüber Januar 2024 verzeichnen alle drei Kennzahlen deutliche Zuwächse von jeweils 35,2 Prozent, 17,2 Prozent und 59,1 Prozent. Auch die Umsatzerwartungen verzeichnen einen leichten Anstieg und liegen im Januar 2025 um 6,7 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Eine nicht-repräsentative Umfrage der ELVIS AG aus dem Februar dämpft diese positive Einstellung leicht: Darin gaben 44 Prozent der befragten Speditionen an, dass sich ihre Geschäftslage in den letzten vier Wochen verschlechtert habe. Fast die Hälfte (48 Prozent) geht jedoch davon aus, dass sich in den kommenden vier Wochen keine größeren Veränderungen ergeben werden.

Laut Marktreport ist auch die Kostenentwicklung stabil geblieben: Aufgrund der insgesamt moderaten Inflation haben sich Preise kaum verändert. Beispielsweise sind die Großhandelsverkaufspreise im Januar 2025 im Vergleich zum Januar 2024 nur leicht um 0,9 Prozent gestiegen. Auch die von ELVIS befragten Speditionen gehen davon aus, dass die Transportpreise in den nächsten vier Wochen entweder weiter fallen (34 Prozent) oder gleichbleiben werden (44 Prozent). Deutlich spürbarer fällt jedoch der Anstieg der Löhne für Lkw-Fahrer aus: Im dritten Quartal 2024 lagen die Personalkosten um 6,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresquartals. Damit setzt sich der Aufholeffekt der Lohn-Preis-Spirale aus den vergangenen Quartalen fort.

Grund zur Sorge sieht der Speditionsverbund besonders in der anhaltenden Tendenz, den eigenen Fuhrpark weiter zu verkleinern – Experten gehen aktuell von einem Rückgang von 5 bis 10 Prozent aus. Bereits ein leichter Anstieg der Nachfrage führe voraussichtlich zu Laderaumknappheit und sprunghaft steigenden Preisen. In dieser Entwicklung sieht ELVIS eine große Herausforderung für die Branche: „Das bevorstehende Frühjahrsgeschäft wird die Transportkapazitäten stark fordern. Zuvor konnten Nachfrageschwankungen durch Reserve-Lkw und zusätzliche Fahrer ausgleichen werden – diese Puffer sind nun jedoch weitgehend abgebaut und kurzfristig nicht wieder verfügbar“, erklärt Grabowski. „Verlader sollten daher frühzeitig mit ihren Logistikdienstleistern in den Dialog treten, um Engpässe in saisonalen Spitzen zu vermeiden.“

Über die ELVIS AG und die ELVIS Teilladungssystem GmbH

Die ELVIS AG (Europäischer Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure) ist der führende Verbund von Lkw-Speditionen und Frachtführern Europas und die Interessensvertretung von über 250 Partnerunternehmen. Über seine Partner ist der Verbund an 350 Standorten in Deutschland und in mehr als 30 Ländern Europas vertreten. Primäres Ziel der ELVIS AG ist es, Vorteile für die angeschlossenen Unternehmen zu realisieren, die sich aufgrund von Skaleneffekten und der Zusammenarbeit untereinander ergeben.
Zum Leistungsportfolio des Verbundes zählen der zentrale Einkauf von Waren und Dienstleistungen, der eigene Onlineshop „ELVIS Truckstar“ sowie Beratungslösungen. ELVIS informiert seine Partner frühzeitig über alle Markt- und Branchenveränderungen sowie über relevante politische Entwicklungen und deren Auswirkungen.

Als Dachorganisation fungiert der Verbund als zentraler Ansprechpartner und Interessensvertretung seiner Partner gegenüber Politik und Verwaltung. Mit dem Ziel, praxisrelevante Mehrwerte und Vorteile für die angeschlossenen Unternehmen zu generieren, initiiert und betreut die ELVIS AG zudem regelmäßig Pilotprojekte und Kooperationen mit Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen. Zudem bestehen unter dem Dach der ELVIS AG verschiedene operative Netzwerke: ein Part Load Network, ein Full Load Network, ein Volume Load Network, ein Baustoffnetzwerk sowie ein Palettenportal. Die ELVIS AG besteht seit 2006 und verfügt mittels ihrer Partner heute über eine Flotte von mehr als 19.000 Lkw.

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ELVIS unterstützt bei TMS-Umstellung

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ELVIS unterstützt bei TMS-Umstellung

Die Umstellung auf ein neues Transport-Management-System (TMS) kann eine große Herausforderung für Speditionen darstellen und zahlreiche Hürden mit sich bringen. Patrick Mohr, Projektmanager bei der ELVIS AG, berichtet im Interview, wie der Verbund bei solchen Projekten erfolgreich unterstützen kann.

WARUM BENÖTIGT ES ÜBERHAUPT EINE UMSTELLUNG AUF EIN NEUES TMS?

Die meisten Speditionen brauchen ab einem gewissen Punkt ein neues TMS – zum Beispiel, wenn die Hersteller des Systems keine Updates mehr herausgeben und die Technologie veraltet ist. Darüber hinaus sehen wir oft, dass ein Wechsel nötig wird, weil das Geschäftsmodell des Unternehmens nicht mehr im standardisierten System abgebildet werden kann und wichtige Funktionen fehlen.

Neue Lösungen hingegen bieten viele Möglichkeiten, um den modernen Anforderungen gerecht zu werden: So sind cloudbasierte Technologien höchst flexibel, mit anderen Systemen wie Warehouse-Management-Systeme (WMS) kompatibel und durch die Verwendung von Echtzeitdaten transparent. Sie optimieren nicht nur Prozesse, sondern automatisieren diese auch – dadurch wird die Effizienz gesteigert und zudem Kosten gespart, beispielsweise bei der Routenplanung. Auch beim Erreichen von Nachhaltigkeitszielen kann ein modernes System helfen, indem es die beim Transport entstehenden CO2-Emissionen nachverfolgt. Es spricht also vieles für einen Wechsel, wenn man merkt, dass das bisherige System an seine Grenzen kommt.

WELCHE HERAUSFORDERUNGEN GIBT ES DABEI?

Eine TMS-Umstellung ist ein großes Projekt, bei dem viele Aufgaben und Herausforderungen auf ein Unternehmen zukommen. Erst einmal sind wahnsinnig viele Daten in das neue System zu übertragen – das ist natürlich komplex und aufwendig. Außerdem muss das TMS in die bereits bestehenden IT-Systeme integriert und konfiguriert werden. Zudem müssen die Mitarbeiter ausreichend geschult werden, um den Umgang mit dem neuen System zu erlernen.

Während der Umstellung kann es außerdem zu Unterbrechungen des laufenden Betriebs kommen, was Prozesse verzögert und gegebenenfalls Kundenaufträge beeinflusst. Insgesamt wird häufig der Zeit- und Ressourcenaufwand für die Implementierung unterschätzt – was oftmals zu Projektverlängerungen führt und zusätzliche Kosten verursacht. Das sind nur ein paar Beispiele für das, was da auf ein Unternehmen zukommt. Eine TMS-Umstellung ist viel mehr als nur der Austausch einer Software.

WAS WAR DER AUSLÖSER DAFÜR, DEN PROJEKTMANAGEMENT-SUPPORT BEI ELVIS ANZUBIETEN?

Ganz einfach: Jemand hat uns nach Hilfe gefragt. Das kostet natürlich immer viel Überwindung. Aber oft fehlen in den Speditionen die Kompetenzen im Projektmanagement, denn die wenigsten Mitarbeitenden oder Abteilungen, die sich tiefgehend damit beschäftigen können, haben neben dem Tagesgeschäft dafür Zeit oder Freiraum. Das macht eine erfolgreiche Durchführung noch einmal schwieriger, denn ohne richtigen Verantwortlichen, der das Projekt vorantreibt, kann viel schiefgehen. Oft bricht Chaos aus, weil gar nicht klar ist, wer für welche Aufgabe zuständig ist.

Im Austausch mit unseren Partnern haben wir also schnell gemerkt, dass in diesem Bereich Unterstützung benötigt wird. Wir möchten Unternehmen ermächtigen – quasi „Hilfe zur Selbsthilfe“ leisten – indem wir ihnen einen Projektmanager zur Seite stellen. Dieser übernimmt dann das Planen, Steuern und Kontrollieren, sodass gesteckte Ziele erreicht werden und sich die Mitarbeitenden mehr auf die operativen Aufgaben konzentrieren können. Langfristig sorgen wir so dafür, dass die Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben – das ist unsere Mission als Speditionsverbund.

WELCHE PROBLEME KÖNNEN DARÜBER HINAUS BEI SO EINEM PROJEKT AUFKOMMEN?

Es gibt ein paar Fallen, in die man tappen kann. Generell wird ein Projekt schwierig, wenn die Anforderungen und Ziele vorab nicht klar definiert werden. Meist mangelt es auch an Ressourcen, schließlich braucht man Mitarbeitende, die die Arbeit temporär übernehmen können. Gleichzeitig sind immer viele Leute daran beteiligt – zum Beispiel Auftraggeber, Subunternehmer, Projektmitglieder, andere Mitarbeitende und auch der TMS-Hersteller. Projektmanagement ist so gesehen keine Raketenwissenschaft, aber es geht viel um Kommunikation und um Transparenz.

WELCHE LEISTUNGEN BIETEN SIE KONKRET AN, UM UNTERNEHMEN UNTER DIE ARME ZU GREIFEN, UND WIE LÄUFT EINE ZUSAMMENARBEIT GENAU AB?

Als Projektmanager agiere ich in erster Linie als neutraler Vermittler, damit die TMS-Umstellung möglichst schnell und kosteneffizient gelingt. Ich bin also in diesem Fall nicht der fachliche Ansprechpartner für TMS. Das ist aber auch gar nicht nötig: Meine Hauptaufgabe ist es, das Projekt übergeordnet zu steuern und Strukturen dafür zu entwickeln. Das Wichtigste für eine erfolgreiche Umstellung ist meiner Meinung nach aber, dass man offen miteinander redet – auch, wenn mal was nicht rundläuft.

Deshalb unterstütze ich vor allem dabei, die Kommunikation zwischen den verschiedenen Parteien zu koordinieren. Dabei ist es durchaus hilfreich, dass wir als Verbund branchenweit als vertrauensvoller Partner bekannt sind. Im Idealfall ist ELVIS dann von Anfang an mit eingebunden. Gemeinsam mit dem jeweiligen Unternehmen wird erstmal ein Projektplan erstellt, um die Aufträge und Ziele zu definieren. Auch eine genaue Rollen- und Aufgabenverteilung ist wichtig, denn im Schnitt fallen bei so einer Umstellung über 200 große Aufgaben an, die erledigt werden müssen.

Wer macht also was, und bis wann? Als Manager leite ich beispielsweise auch die Meetings und Lenkungsausschüsse, um Entscheidungen voranzutreiben, und sorge dafür, dass wir uns im Team gegenseitig auf dem Laufenden halten. Wir arbeiten gerne mit einer modernen Planungssoftware – so können alle immer in Echtzeit sehen, was der aktuelle Stand und was gerade noch offen ist. Auch Controlling und Risikomanagement gehören zu unseren Leistungen, um potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen, die den Projektfortschritt gefährden könnten.

WELCHER ASPEKT IST DABEI BESONDERS FORDERND?

Ein kniffliger Teil ist das Changemanagement – die Tragweite, die solch ein Kulturwandel mit sich bringt, wird gerne unterschätzt. Neue Systeme und Prozesse verlangen immer eine Umgewöhnung, und das fällt Mitarbeitenden verständlicherweise schwer. Deshalb begleite ich den Veränderungsprozess mit gezielten Maßnahmen, damit alle motiviert an die neuen Arbeitsweisen herangehen.

WELCHE VORTEILE HAT DAS PROJEKTMANAGEMENT ÜBER ELVIS?

Eine externe Unterstützung ist vor allem objektiv und flexibel. Durch meine Position habe ich immer eine gewisse emotionale Distanz zu dem Thema, zu möglichen Problemen und auch zu den Mitarbeitenden. Dadurch beurteile ich den Projektstatus noch einmal ganz anders und kann interne Konflikte moderieren oder sogar vermeiden. Manchmal ist man auch in seinen Mustern gefangen oder verbeißt sich an bestimmten Aufgaben – als externe Instanz bringt ELVIS dann frischen Wind ins Projekt. Unsere Unterstützungsangebote lassen sich darüber hinaus immer individuell an das jeweilige Unternehmen anpassen, damit wir genau da Hilfe geben können, wo sie am meisten gebraucht wird, egal ob temporär oder langfristig auf Abruf.

Unternehmen können außerdem Kosten, Zeit und auch Ressourcen sparen. Durch die übergeordnete Steuerung verhindern wir Verzögerungen im Projekt, und damit automatisch auch ungeplante Kosten. Durch unsere temporäre Unterstützung und dazugehörigen Coachings lernen interne Mitarbeitende das Projektmanagement kennen und erarbeiten sich langfristiges Wissen, das bei anderen Projekten genutzt werden kann.

Haben Sie Interesse an unserer Unterstützung?
Lassen Sie sich jetzt beraten: https://www.elvis-ag.com/tms

Patrick Mohr
Consulting & Prozesse
Projektmanager

Tel.: +49 6023 50734 -12
Mobil: +49 162 2192956
patrick.mohr@elvis-ag.eu

ELVIS Marktreport: Hoffnungen ruhen auf dem Handel

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Die ELVIS AG rät dazu, die Eigenfuhrparks angesichts der bevorstehenden saisonalen Herbstbelebung nicht weiter zu verkleinern. (Foto: ELVIS AG)

ELVIS Marktreport: Hoffnungen ruhen auf dem Handel

  • Geschäftsklima der Transportbranche fällt weiter ab
  • Saisonale Herbstbelebung lässt auf Aufschwung hoffen
  • Speditionsverbund rät von weiterer Reduzierung der Eigenfuhrparks ab

Alzenau, 27. November 2024 – Aktuell ist kaum Entspannung in Sicht: Die Europäische Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure (ELVIS) AG hat seinen jüngsten Marktreport für das dritte Quartal 2024 veröffentlicht und zieht ein gemischtes Fazit. Das liegt insbesondere daran, dass die deutsche Wirtschaft weiterhin nicht in Fahrt kommt. Hinzu kommen bürokratische Hürden, fehlende Investitionsanreize und die pessimistische Perspektive der Unternehmen. Allein der Blick auf den Handel sorgt für einen Hoffnungsschimmer zum Ende des Jahres. Da der knappe Laderaum im Moment noch keine Auswirkungen auf den Transportpreis hat, ist der Speditionsverbund sicher, dass in den nächsten Wochen Bewegung in das Preisgefüge kommen wird. Andernfalls dürfte sich der negative Trend bei den Insolvenzen der Branche verstetigen.

„Die saisonale Belebung des Marktes nach dem Sommer blieb aus. Zwar war der Transportmarkt leicht gestärkt, aber die Herbstbelebung ist nach wie vor zu schwach, um eine Kehrtwende bei der angespannten Lage zu schaffen. Dazu braucht es auch seitens der Politik deutliche Signale“, sagt Nikolja Grabowski, Vorstand der ELVIS AG. Zwar liege die saisonale Belebung leicht über dem Vorjahr, aber das Grundniveau sei weiterhin sehr niedrig. Die Branche kennt seit Jahren knappe Mengen und sich verändernde Rahmenbedingungen, allerdings kommt das deutsche Lkw-Transportgewerbe auch in diesem Jahr nicht in ruhigere Fahrwasser. Steigende Kosten treffen auf sinkende Kapazitäten bei einer durchwachsenen Nachfrage.

Die Wirtschaftslage in Deutschland ist nach wie vor angespannt. Das zeigt sich besonders am produzierenden Gewerbe. Gerade die Automotive- (-7,8 Prozent) und die Chemiebranche (-4,3 Prozent) verzeichneten im September im Vergleich zum August einen deutlichen Leistungsrückgang. Trotzdem bleiben die Transportunternehmen optimistisch. Alle drei Kennzahlen der ifo Konjunkturperspektiven für den Bereich „Güterbeförderung im Straßenverkehr“ (Geschäftsklima: 4,1 Prozent; Geschäftslage: 6,9 Prozent; Geschäftserwartungen: 1,1 Prozent) zeigten im Oktober im Vergleich zum September nach oben. Noch deutlicher zeigt sich die leichte Belebung beim Blick auf das vergangene Jahr: Im Vergleich zum Oktober 2023 sind die drei Kennzahlen nun deutlich im Plus (18,2 Prozent, 14,7 Prozent, 22,5 Prozent). Auch die Umsatzerwartungen steigen um 4,4 Prozent im Vergleich zum September 2024. Mit Blick auf das Jahresende und der laufenden Peak Season ruhen die Hoffnungen aktuell auf dem Handel. Der Einzelhandelsumsatz stieg im September 2024 um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat und um 3,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Besonders deutlich zeigt sich das Wachstum im Internet- und Versandhandel (3,1 Prozent zu August 2024 sowie 17,9 Prozent zu September 2023). „Diese Zahlen deuten darauf hin, dass der Handel trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Stagnation in Deutschland eine gewisse Dynamik beibehält“, sagt Grabowski.

Die Transportpreise entwickeln sich zunehmend zu einem Bumerang für die Logistikbranche. Seit Monaten reduzieren Unternehmen aufgrund hoher Kosten ihren Laderaum, was zu einer deutlichen Verknappung auf dem Markt führt. Experten schätzen, dass die Fuhrparks in Deutschland um fünf bis zehn Prozent geschrumpft sind. Hinzu kommt ein weiterer Kostendruck: Zum Jahreswechsel steigen administrative Ausgaben, Versicherungen und vor allem Personalkosten zum Teil drastisch. Diese Mehrbelastungen spiegeln sich bislang jedoch kaum in den Transportpreisen wider. „Die aktuelle Preissituation ist ein Damoklesschwert für die Speditionen. Ohne eine Anpassung der Preise drohen Insolvenzen – und damit eine weitere Verknappung des Laderaums“, warnt Grabowski. Eine nicht-repräsentative Umfrage der ELVIS AG aus dem November verdeutlicht das Problem: Im Durchschnitt legen deutsche Frachtführer derzeit 10,3 Cent pro Kilometer im reinen Lkw-Verkehr drauf. Die Kosten übersteigen die Marktpreise. Zudem geben knapp ein Drittel der befragten Speditionen an, dass sich ihre Geschäftserwartungen für die kommenden Wochen verschlechtert haben.

Über die ELVIS AG und die ELVIS Teilladungssystem GmbH

Die ELVIS AG (Europäischer Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure) ist der führende Verbund von Lkw-Speditionen und Frachtführern Europas und die Interessensvertretung von über 250 Partnerunternehmen. Über seine Partner ist der Verbund an 350 Standorten in Deutschland und in mehr als 30 Ländern Europas vertreten. Primäres Ziel der ELVIS AG ist es, Vorteile für die angeschlossenen Unternehmen zu realisieren, die sich aufgrund von Skaleneffekten und der Zusammenarbeit untereinander ergeben.
Zum Leistungsportfolio des Verbundes zählen der zentrale Einkauf von Waren und Dienstleistungen, der eigene Onlineshop „ELVIS Truckstar“ sowie Beratungslösungen. ELVIS informiert seine Partner frühzeitig über alle Markt- und Branchenveränderungen sowie über relevante politische Entwicklungen und deren Auswirkungen.

Als Dachorganisation fungiert der Verbund als zentraler Ansprechpartner und Interessensvertretung seiner Partner gegenüber Politik und Verwaltung. Mit dem Ziel, praxisrelevante Mehrwerte und Vorteile für die angeschlossenen Unternehmen zu generieren, initiiert und betreut die ELVIS AG zudem regelmäßig Pilotprojekte und Kooperationen mit Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen. Zudem bestehen unter dem Dach der ELVIS AG verschiedene operative Netzwerke: ein Part Load Network, ein Full Load Network, ein Volume Load Network, ein Baustoffnetzwerk sowie ein Palettenportal. Die ELVIS AG besteht seit 2006 und verfügt mittels ihrer Partner heute über eine Flotte von mehr als 19.000 Lkw.

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Marktreport Q3/2024: Download für Presse/Externe

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ELVIS Marktreport: Wirtschaftliche Lage bleibt angespannt

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Die ELVIS AG rät dazu, die Eigenfuhrparks angesichts der bevorstehenden saisonalen Herbstbelebung nicht weiter zu verkleinern. (Foto: ELVIS AG)

ELVIS Marktreport: Wirtschaftliche Lage bleibt angespannt

  • Geschäftsklima der Transportbranche fällt weiter ab
  • Saisonale Herbstbelebung lässt auf Aufschwung hoffen
  • Speditionsverbund rät von weiterer Reduzierung der Eigenfuhrparks ab

Alzenau, 03. September 2024 – Die Europäische Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure (ELVIS) AG blickt in ihrem aktuellen Marktreport verhalten auf das zweite Halbjahr. Denn bisher hat sich die deutsche Wirtschaft noch nicht erholt. Besonders kritisch gestaltet sich die Lage im Speditionsgewerbe, wo viele Unternehmen ihre Selbstkosten kaum decken können. Zahlreiche Eigenfuhrparks wurden deshalb bereits reduziert, doch der Verbund rät von weiteren Kürzungen ab. Es wird ein Engpass an verfügbaren Kapazitäten entstehen, sobald die saisonale Herbstbelebung einsetzt. Die Frachtpreise werden schlagartig anziehen. In einer im Zuge des Marktreports veröffentlichten, nicht-repräsentativen Umfrage unter den ELVIS Speditionen zeigen sich auch die Unternehmen dennoch wenig optimistisch.

„Die deutsche Wirtschaft hat bisher nicht den erhofften Schwung aufgenommen. Zwar waren im Frühjahr erste Anzeichen einer Erholung spürbar, doch diese haben inzwischen wieder an Kraft verloren“, sagt Nikolja Grabowski, Vorstand der ELVIS AG. Auch in der deutschen Transportbranche bleibt die Lage weiter angespannt. Zwar sei die Gesamtfahrleistung minimal gestiegen und werde von einem leichten Überhang an Laderaum begleitet, doch das reiche für eine positive Zukunftserwartung kaum aus: „Da die erzielten Gewinne und verzeichneten Verluste sich aktuell weitgehend ausbalancieren, bleiben wir für die zweite Jahreshälfte weiterhin zurückhaltend“, ergänzt Grabowski.

Diese Stimmung zeichne sich auch bei den Unternehmen ab: So zeigen sowohl ifo Geschäftsklima (-1,8 Prozent), ifo Geschäftslage (-1,4 Prozent) und ifo Geschäftserwartungen (-2,1 Prozent) im Juli 2024 im Vergleich zum Vormonat nach unten. Noch deutlicher lässt sich diese Entwicklung im Bereich „Güterbeförderung im Straßenverkehr“ erkennen. Auch dort verschlechtern sich ifo Geschäftsklima (-3,1 Prozent), ifo Geschäftslage (-1,8 Prozent) und ifo Geschäftserwartungen (-4,1 Prozent) im Juli 2024 im Vergleich zum Vormonat. „Diese Rückgänge sind für uns ein deutliches Signal, dass die Transport- und Logistikdienstleister weiterhin vor erheblichen Herausforderungen stehen“, so Grabowski.

Auch bei der Kostenentwicklung bleibt nicht viel Platz für überschwänglichen Optimismus. Material- und Sachkosten sind weitgehend auf einem hohen Niveau. Die Treibstoffkosten für Diesel sind allerdings gesunken und auf einem relativ niedrigen Stand (-0,8 Prozent im Vergleich zum Vormonat; Juli 2024). Der Speditionsverbund führt diesen Rückgang jedoch auf die zurzeit geringe Weltmarktnachfrage zurück: „Logischerweise müssen wir davon ausgehen, dass der niedrige Preis für Dieseltreibstoff kein Dauerzustand sein wird“, sagt Grabowski. Auch die Personalkosten sind im Vergleich zum Vorquartal etwas gesunken (-2,5 Prozent; 1. Quartal 2024). Darin sieht die ELVIS AG jedoch keine aussagekräftige Tendenz. Grabowski erklärt: „Die gesunkenen Kosten sind auf Sonderzahlungen wie Jahresendprämien zurückzuführen, die das Gesamtbild verzerren.“

Trotz allem lässt die saisonale Herbstbelebung auf steigende Umsätze hoffen. Sowohl im Vergleich zum Vormonat (+12,8 Prozent; Juli 2024) als auch zum Vorjahresmonat (+17,9 Prozent; Juli 2023) sind die Umsatzerwartungen im Bereich Güterbeförderung stark gestiegen. Die ELVIS AG mahnt aufgrund der wirtschaftlichen Lage jedoch weiterhin zur Vorsicht. So sei im vorgestellten Marktreport zu erkennen, dass zirka jeder dritte Transportunternehmer nicht kostendeckend fahre. Grabowski rät deshalb, nicht voreilig zu handeln: „Viele Unternehmen haben sinnvollerweise bereits ihre Eigenfuhrparks verkleinert, um Kosten zu sparen. Ein weiterer Abbau wäre jedoch riskant, da die Kapazitäten am Markt ohnehin knapp sind. Mit dem erwarteten wirtschaftlichen Aufschwung durch die Herbstbelebung werden Engpässe entstehen, die die Frachtpreise in die Höhe treiben werden. In dieser Phase brauchen wird die eigenen Fahrzeuge wieder.“

Unternehmen müssen in den kommenden Monaten strategisch handeln, um sich für die bevorstehenden saisonalen Veränderungen zu wappnen und die anhaltenden Herausforderungen zu bewältigen. Der Speditionsverbund rät dabei zu offenen Gesprächen mit Kunden, in denen die aktuellen Marktentwicklungen transparent kommuniziert werden. Nur wenn Verlader ihre Transportdienstleister unterstützen, anstatt sie zu weiteren Kapazitätskürzungen zu drängen, können sie sich den notwendigen Laderaum für den Herbst sichern.

Über die ELVIS AG und die ELVIS Teilladungssystem GmbH

Die ELVIS AG (Europäischer Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure) ist der führende Verbund von Lkw-Speditionen und Frachtführern Europas und die Interessensvertretung von über 250 Partnerunternehmen. Über seine Partner ist der Verbund an 350 Standorten in Deutschland und in mehr als 30 Ländern Europas vertreten. Primäres Ziel der ELVIS AG ist es, Vorteile für die angeschlossenen Unternehmen zu realisieren, die sich aufgrund von Skaleneffekten und der Zusammenarbeit untereinander ergeben.
Zum Leistungsportfolio des Verbundes zählen der zentrale Einkauf von Waren und Dienstleistungen, der eigene Onlineshop „ELVIS Truckstar“ sowie Beratungslösungen. ELVIS informiert seine Partner frühzeitig über alle Markt- und Branchenveränderungen sowie über relevante politische Entwicklungen und deren Auswirkungen.

Als Dachorganisation fungiert der Verbund als zentraler Ansprechpartner und Interessensvertretung seiner Partner gegenüber Politik und Verwaltung. Mit dem Ziel, praxisrelevante Mehrwerte und Vorteile für die angeschlossenen Unternehmen zu generieren, initiiert und betreut die ELVIS AG zudem regelmäßig Pilotprojekte und Kooperationen mit Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen. Zudem bestehen unter dem Dach der ELVIS AG verschiedene operative Netzwerke: ein Part Load Network, ein Full Load Network, ein Volume Load Network, ein Baustoffnetzwerk sowie ein Palettenportal. Die ELVIS AG besteht seit 2006 und verfügt mittels ihrer Partner heute über eine Flotte von mehr als 19.000 Lkw.

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Andreas Welle in die Geschäftsführung der ELVIS Teilladungssystem GmbH berufen

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Die Gesellschafterversammlung der ELVIS Teilladungssystem GmbH hat Andreas Welle (41) mit Wirkung zum 01.07.2024 zum Geschäftsführer berufen. (Foto: ELVIS AG)

Andreas Welle in die Geschäftsführung der ELVIS Teilladungssystem GmbH berufen

  • Andreas Welle zum Geschäftsführer berufen
  • Welle tritt an die Seite von Jochen Eschborn und Steffen Renner
  • Fokus auf Business Development und den Ausbau der internationalen Entwicklungen

Alzenau / Knüllwald, 11. Juli 2024 – Mit Wirkung zum 1. Juli 2024 ist Andreas Welle von der Gesellschafterversammlung der ELVIS Teilladungssystem GmbH zum Geschäftsführer bestellt worden.

Gemeinsam mit Steffen Renner und Jochen Eschborn wird der Betriebswirt die Geschäfte der Gesellschaft leiten. Der 41-Jährige wird seinen Schwerpunkt auf die Geschäftsentwicklung und die internationale Expansion legen.

Welle stieß im Juni 2023 zum europäischen Speditionsverbund und verfügt über umfangreiche Erfahrungen in der Logistik und im Bereich der Expressdienstleistungen.

„Wir freuen uns, dass wir mit Andreas Welle eine tragende Säule für die Stabilität der Gesellschaft in den kommenden Jahren gewinnen konnten. Wir wünschen ihm für die kommenden Aufgaben viel Erfolg“, sagt Nikolja Grabowski, Vorstand der ELVIS AG.

Über die ELVIS AG und die ELVIS Teilladungssystem GmbH

Die ELVIS AG (Europäischer Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure) ist der führende Verbund von Lkw-Speditionen und Frachtführern Europas und die Interessensvertretung von über 250 Partnerunternehmen. Über seine Partner ist der Verbund an 350 Standorten in Deutschland und in mehr als 30 Ländern Europas vertreten. Primäres Ziel der ELVIS AG ist es, Vorteile für die angeschlossenen Unternehmen zu realisieren, die sich aufgrund von Skaleneffekten und der Zusammenarbeit untereinander ergeben.
Zum Leistungsportfolio des Verbundes zählen der zentrale Einkauf von Waren und Dienstleistungen, der eigene Onlineshop „ELVIS Truckstar“ sowie Beratungslösungen. ELVIS informiert seine Partner frühzeitig über alle Markt- und Branchenveränderungen sowie über relevante politische Entwicklungen und deren Auswirkungen.

Als Dachorganisation fungiert der Verbund als zentraler Ansprechpartner und Interessensvertretung seiner Partner gegenüber Politik und Verwaltung. Mit dem Ziel, praxisrelevante Mehrwerte und Vorteile für die angeschlossenen Unternehmen zu generieren, initiiert und betreut die ELVIS AG zudem regelmäßig Pilotprojekte und Kooperationen mit Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen. Zudem bestehen unter dem Dach der ELVIS AG verschiedene operative Netzwerke: ein Part Load Network, ein Full Load Network, ein Volume Load Network, ein Baustoffnetzwerk sowie ein Palettenportal. Die ELVIS AG besteht seit 2006 und verfügt mittels ihrer Partner heute über eine Flotte von mehr als 19.000 Lkw.

ELVIS Marktreport: Abwärtstrend ist gestoppt

Pressemeldung

Nikolja Grabowski, Vorstand der ELVIS AG, rät Fuhrparkbetreibern angesichts der Ausweitung der Lkw-Maut umgehend das Gespräch mit Kunden zu suchen. (Foto: ELVIS AG)

ELVIS Marktreport: Abwärtstrend ist gestoppt

  • Frühjahrsbelebung sorgt für knappe Kapazitäten
  • Speditionsverbund sieht Handlungsbedarf wegen nächster Maut-Stufe
  • Druck auf Unternehmen bleibt

Alzenau, 04. Juni 2024 – Die Europäische Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure (ELVIS) AG sieht in ihrem vorgestellten Marktreport zwar erste Anzeichen einer Erholung der wirtschaftlichen Gesamtlage. Allerdings werden durch die Frühjahrsbelebung die Laderaumkapazitäten knapp. Die steigende Zahl an Kunden-Ausschreibungen sorgt zudem im Kontraktgeschäft für einen höheren Druck auf Speditionen. Außerdem wirft die Ausweitung der Lkw-Maut auf 3,5 Tonnen ab dem 1. Juli bereits ihre Schatten voraus. ELVIS empfiehlt daher Spediteuren und Frachtführern, die Auswirkungen mit Kunden zu besprechen. Eine im Zuge des Marktreports veröffentlichte nicht-repräsentative Umfrage unter den ELVIS Speditionen zeigt, dass die Unternehmen optimistischer auf die zweite Jahreshälfte blicken.

„Nach vielen Monaten der negativen Meldungen, ist es erfreulich, dass der Abwärtstrend gestoppt ist und die Kennzahlen im Transportsektor steigen. Die Auswirkungen der saisonüblichen Frühjahrsbelebung zeigen erste Wirkungen. Wie nachhaltig sie sein werden, wird nach den kurzen Wochen im Mai sichtbar“, sagt Nikolja Grabowski, Vorstand der ELVIS AG. Trotz der ersten positiven Signale aus der Wirtschaft bleibe die Situation der Speditionen weiter angespannt. Das Laderaumangebot im Markt wurde in den letzten Wochen und Monaten reduziert, was jetzt zu knappen Kapazitäten führe. „Leider haben sich die Prognosen vom Jahreswechsel bewahrheitet. Steigende Kunden-Ausschreibungen sorgen für zusätzlichen Druck auf Speditionen“, ergänzt Grabowski.

Die eingesetzte Frühjahrsbelebung zeigt sich auch an den Zahlen der Industrieproduktion. Besonders die Chemiebranche kann sowohl im Vergleich zum Vorjahresmonat (+9,1 Prozent; März 2023) als auch zum Vormonat (+2 Prozent; März 2024) zulegen. Auch der Durchschnitt der Branchen Chemie, Maschinenbau sowie Kraftwagen und -teile (+0,5 Prozent; März 2024) ist leicht positiv. Die Stimmung unter den Unternehmen ist ebenfalls optimistischer: So zeigen sowohl ifo Geschäftsklima (+1,7 Prozent), ifo Geschäftslage (+0,9 Prozent) und ifo Geschäftserwartungen (+2,5 Prozent) im April 2024 im Vergleich zum Vormonat nach oben. „Diese Entwicklung zeigt, dass die Talsohle durchschritten ist. Zwar liegen die Werte noch weit hinter denen aus dem Vorjahr zurück, aber die Richtung stimmt“, sagt Grabowski.

Für den Bereich „Güterbeförderung im Straßenverkehr“ sieht der Marktreport des Speditionsverbunds ebenfalls eine positive Entwicklung. Ifo Geschäftsklima (+15,2 Prozent) und die ifo Geschäftslage (+5,3 Prozent) haben sich im Vergleich zum März 2024 erholt. Das schlägt sich auch auf die Umsatzerwartungen nieder. So bescheinigen die ifo Konjunkturperspektiven bei den Güterbeförderungen im Straßenverkehr eine Verbesserung von 23,5 Prozent im Vergleich zum März 2024. Der Marktreport zeigt indes auch, dass der Anstieg noch hinter dem der Vorjahre zurückbleibt. „Es mehren sich die Anzeichen einer wirtschaftlichen Erholung in Deutschland. In den kommenden Wochen wird der Frühjahrsaufschwung wie gewohnt nachlassen. Die weitere gesamtwirtschaftliche Entwicklung wird dann zeigen, auf welchem Niveau sich der Sommer einpendeln wird“, sagt Grabowski.

Langsam, aber stetig ist die Inflation in Deutschland zurückgegangen und hat sich inzwischen auf einem Wert zwischen zwei und drei Prozent stabilisiert. Im selben Zuge ist das Lohnniveau im Transport- und Logistiksektor gestiegen.

Unklar ist aktuell, wie sich die Ausweitung der Lkw-Maut auf 3,5 Tonnen auswirken wird. Nach der Erhöhung zum 1. Dezember werden ab dem 1. Juli auch Unternehmen mit leichteren Fuhrparks zur Kasse gebeten. In dem Zuge erwartet der Marktreport knappe Verfügbarkeiten zusätzlicher Maut-Boxen. Fuhrparkbetreiber sollten umgehend aktiv werden. Gleichzeitig müssen die Auswirkungen berechnet, mit den Kunden besprochen und eingepreist werden.

Über die ELVIS AG und die ELVIS Teilladungssystem GmbH

Die ELVIS AG (Europäischer Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure) ist der führende Verbund von Lkw-Speditionen und Frachtführern Europas und die Interessensvertretung von über 250 Partnerunternehmen. Über seine Partner ist der Verbund an 350 Standorten in Deutschland und in mehr als 30 Ländern Europas vertreten. Primäres Ziel der ELVIS AG ist es, Vorteile für die angeschlossenen Unternehmen zu realisieren, die sich aufgrund von Skaleneffekten und der Zusammenarbeit untereinander ergeben.
Zum Leistungsportfolio des Verbundes zählen der zentrale Einkauf von Waren und Dienstleistungen, der eigene Onlineshop „ELVIS Truckstar“ sowie Beratungslösungen. ELVIS informiert seine Partner frühzeitig über alle Markt- und Branchenveränderungen sowie über relevante politische Entwicklungen und deren Auswirkungen.

Als Dachorganisation fungiert der Verbund als zentraler Ansprechpartner und Interessensvertretung seiner Partner gegenüber Politik und Verwaltung. Mit dem Ziel, praxisrelevante Mehrwerte und Vorteile für die angeschlossenen Unternehmen zu generieren, initiiert und betreut die ELVIS AG zudem regelmäßig Pilotprojekte und Kooperationen mit Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen. Zudem bestehen unter dem Dach der ELVIS AG verschiedene operative Netzwerke: ein Part Load Network, ein Full Load Network, ein Volume Load Network, ein Baustoffnetzwerk sowie ein Palettenportal. Die ELVIS AG besteht seit 2006 und verfügt mittels ihrer Partner heute über eine Flotte von mehr als 19.000 Lkw.

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Pilotprojekt startet: Erste Begegnungsverkehre mit ELVIS Cross Load Network

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Pilotprojekt startet: Erste Begegnungsverkehre mit ELVIS Cross Load Network. (Foto: ELVIS AG)

Pilotprojekt startet: Erste Begegnungsverkehre mit ELVIS Cross Load Network

  • ELVIS und MANSIO starten Begegnungsnetzwerk für Lkw-Komplettladungen
  • Zusammenschluss stärkt Wettbewerbsfähigkeit
  • Konzept reduziert Kosten und Transportzeit

Alzenau, 14. März 2024 – Erfolgreich angelaufen: Die Europäischer Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure (ELVIS) AG und der Software-Entwickler MANSIO GmbH haben die ersten Begegnungsverkehre des neuen ELVIS Cross Load Networks abgewickelt. Am ELVIS-Hub in Knüllwald wurden nun die ersten Trailer übergeben. Das Ziel ist, ein Begegnungsnetzwerk für Lkw -Komplettladungen zu etablieren. Die Auflieger werden an einem zentralen Punkt auf halber Strecke getauscht. Dieses System reduziert Leerfahrten, Zeit sowie Kosten und hilft beim Kampf gegen den Fahrermangel. Die systemgestützte Rundumlösung bietet zudem eine lückenlose Transparenz entlang der gesamten Lieferkette. In der Pilotphase sind insgesamt acht Speditionen beteiligt.

„Mit unserem ELVIS Cross Load Network haben wir für Speditionen eine Möglichkeit geschaffen, ihre Wettbewerbsfähigkeit deutlich zu steigern. Gerade in diesen wirtschaftlich herausfordernden Zeiten brauchen die Unternehmen neue Möglichkeiten, die Effizienz des Lkw-Einsatzes deutlich zu erhöhen“, sagt Nikolja Grabowski, Vorstand der ELVIS AG. Gemeinsam mit dem Aachener Software-Entwickler MANSIO hat ELVIS für den Verbund aus mehr als 250 Partnern systematisierte Begegnungsverkehre entwickelt, um das eigene Transportgeschäft zu optimieren.

Das Konzept ist mit einem zentralen Wechselpunkt in Deutschland gestartet – dieser befindet sich am ELVIS-Hub in Knüllwald. Sukzessive wird das Netz auf ganz Deutschland erweitert. Dabei funktioniert das System wie folgt: Speditionen fahren ihre Lkw zum Hub, übergeben dort ihren Trailer an eine andere Spedition und nehmen einen derer Trailer in die jeweilige Ursprungsregion zurück. Dafür werden die einheitlichen Auflieger aus einem Pool zur Verfügung gestellt, damit der eigene Trailer nicht an fremde Fahrer übergeben werden muss. „Aufgrund der Lenk- und Ruhezeiten des Lkw-Fahrers oder der -Fahrerin liegt die maximale Auslastung des Fahrzeugs heute bei 30 Prozent. Mit unseren Begegnungsverkehren steigern wir diese auf bis zu 60 Prozent“, sagt Grabowski. Grund dafür ist, dass durch die Rückkehr des Lkw nach der Begegnung, das Fahrzeug mit neuem Fahrpersonal wieder in Einsatz gebracht werden kann. Im heutigen Trampverkehr steht nach einer solchen Tour der Lkw erst einmal still, weil der Fahrer oder die Fahrerin die wohlverdiente tägliche Ruhezeit einhalten muss. Bei höheren Einsatzquoten reduziert sich entsprechend der Fixkostenanteil.

Auch in Sachen Nachhaltigkeit punktet das Konzept. Durch feste Routenpunkte am ELVIS-Hub und am eigenen Standort mit entsprechender Ladeinfrastruktur, wird der Einsatz von E-Lkw auch im Fernverkehr möglich. Da die Rückladung immer am Begegnungspunkt zur Verfügung steht, entfallen zudem unnötige Leerfahrten zur nächsten Ladestelle. Mit dem ELVIS Cross Load Network schaffen Speditionen außerdem attraktive Angebote für interessierte Bewerberinnen und Bewerber. Dadurch, dass die Fahrerinnen und Fahrer jeden Tag wieder nach Hause zurückkehren können, gewinnt der Beruf an Attraktivität. So entfällt die mitunter aufwendige Parkplatzsuche an Autobahnen.

Die Pilotphase wird dazu genutzt, um wertvolles Feedback von den Speditionen einzuholen. Sukzessive werden immer mehr Partner aufgegleist. Das Ziel des ELVIS Cross Load Networks ist, in diesem Jahr ganz Deutschland abzudecken und anschließend europaweit zu expandieren. Weitere Funktionen wie das CO2-Tracking sollen künftig ebenfalls verfügbar sein. Julian Blasig, Chief Operating Officer von MANSIO, sagt: „Wir freuen uns über den sehr erfolgreichen Start der Pilotphase. Die intensive Zusammenarbeit mit zahlreichen Speditionen in der Konzeptentwicklung hat sich gelohnt.“

Über die ELVIS AG und die ELVIS Teilladungssystem GmbH

Die ELVIS AG (Europäischer Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure) ist der führende Verbund von Lkw-Speditionen und Frachtführern Europas und die Interessensvertretung von über 250 Partnerunternehmen. Über seine Partner ist der Verbund an 350 Standorten in Deutschland und in mehr als 30 Ländern Europas vertreten. Primäres Ziel der ELVIS AG ist es, Vorteile für die angeschlossenen Unternehmen zu realisieren, die sich aufgrund von Skaleneffekten und der Zusammenarbeit untereinander ergeben.
Zum Leistungsportfolio des Verbundes zählen der zentrale Einkauf von Waren und Dienstleistungen, der eigene Onlineshop „ELVIS Truckstar“ sowie Beratungslösungen. ELVIS informiert seine Partner frühzeitig über alle Markt- und Branchenveränderungen sowie über relevante politische Entwicklungen und deren Auswirkungen.

Als Dachorganisation fungiert der Verbund als zentraler Ansprechpartner und Interessensvertretung seiner Partner gegenüber Politik und Verwaltung. Mit dem Ziel, praxisrelevante Mehrwerte und Vorteile für die angeschlossenen Unternehmen zu generieren, initiiert und betreut die ELVIS AG zudem regelmäßig Pilotprojekte und Kooperationen mit Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen. Zudem bestehen unter dem Dach der ELVIS AG verschiedene operative Netzwerke: ein Part Load Network, ein Full Load Network, ein Volume Load Network, ein Baustoffnetzwerk sowie ein Palettenportal. Die ELVIS AG besteht seit 2006 und verfügt mittels ihrer Partner heute über eine Flotte von mehr als 19.000 Lkw.

Über die MANSIO GmbH

Die MANSIO GmbH ist ein innovatives Technologieunternehmen mit Sitz in Aachen, das sich zur Aufgabe gemacht hat, die Logistik in die Zukunft zu führen und Transporte schneller, sicherer und ökologischer zu gestalten sowie attraktivere Arbeitsbedingungen für Lkw-Fahrpersonal zu schaffen. Kern des MANSIO Transportsystems ist eine Software, mit der Speditionen unternehmensübergreifende Begegnungs- und Stafettenverkehre organisieren können. Dabei wird im Laufe eines Transports ein Lkw-Sattelauflieger von einem Lkw zu einem anderen übergeben.

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Weitere Information zum ELVIS Cross Load Network

ELVIS Special Solutions wächst international

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ELVIS Special Solutions wächst international

Velkommen på holdet! Welkom bij het team! Willkommen im Team! Next level: Unser „ELVIS Special Solutions“-Netzwerk wächst und gedeiht. Ab sofort sind auch die Niederlande und die Schweiz angebunden! Am 8. März folgt Dänemark.

Unser Partner, K. Hansen Transport, ermöglicht in ganz Dänemark Zustellungen per Mitnahmestapler. Den gleichen Service bietet HST auf holländischer Seite. Cargo24 setzt Kran-Lkw ein und deckt die gesamte Schweiz ab.

Das „ELVIS Special Solutions“-Netzwerk ermöglicht die Distribution von Lang- und Speergütern mit Auslieferung zur ebenen Erde bis vor die Haustür bei Privat- und Industriekunden.

Über eine steigende Anzahl an zuverlässigen Spediteuren und Frachtführern garantieren wir eine effiziente und kostengünstige Lösung für spezielle Logistikanforderungen.

Die Reise hat erst begonnen, wir sind noch lange nicht am Ziel.

ELVIS Special Solutions

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HST Groep
Transportcentrum 2
7547 RW Enschede
Niederlande

Telefon: +31 (0)53 480 00 48
Website: https://www.hst.nl/
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Cargo24 AG
Aegerten 1
5503 Schafisheim
Schweiz

Telefon: +41 62 552 05 75
Website: https://cargo24.ch/
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K. Hansen Transport AS
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6600 Vejen
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Telefon: +45 76 96 06 44 Website:
Website: https://kht.dk/de/
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ELVIS Marktreport: Eigener Fuhrpark wird zur Belastung

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Nikolja Grabowski, Vorstand der ELVIS AG, empfiehlt den Umfang der eigenen Flotte im Verhältnis zum Einsatz fester Sub-Unternehmer zu hinterfragen und gegebenenfalls nachzujustieren. (Foto: ELVIS AG)

ELVIS Marktreport: Eigener Fuhrpark wird zur Belastung

  • Speditionsverbund sieht weiter gedämpfte Stimmung
  • Energiekosten sinken im letzten Halbjahr 2023
  • Diversifizierung sorgt für mehr Auslastung

Alzenau, 29. Februar 2024 – Die Europäische Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure (ELVIS) AG sieht in ihrem vorgestellten Marktreport die Gefahr von Kapazitätsengpässen und einer Transportpreisexplosion. Durch die sinkende Gesamtfahrleistung im Lkw-Verkehr herrscht ein Überangebot an Frachtraum bei sinkender Umsatzerwartung. Im Zuge dessen werden Fuhrparks abgebaut, die bei einer eventuellen Belebung des Marktes nicht mehr kurzfristig zur Verfügung stehen würden. Sollte die Frühjahrsbelebung demnach wider Erwarten stark ausfallen, drohen explodierende Preise am Spotmarkt sowie knappe Frachtkapazitäten.

„Ohne positive Signale von der europäischen Zentralbank in Form von sinkenden Zinsen oder eines Konjunkturpakets der deutschen Politik wird die Rezession weiter befeuert und für viele Unternehmen bedeutet das ein Sterben auf Raten“, sagt Nikolja Grabowski, Vorstand der ELVIS AG. Zwar setze eine Frühjahrsbelebung ein, aber diese werde deutlich hinter den der Vorjahre zurückbleiben. Die negativen Prognosen aus der deutschen Wirtschaft bremsten zudem die Investitionsbereitschaft der Unternehmen weiter.

Zwar ist die beispielsweise die Produktionsleistung im krisengeplagten Baugewerbe laut ELVIS-Report im Vergleich zum Dezember 2022 leicht gestiegen (+0,8 Prozent), aber bleibt auf einem extrem niedrigen Niveau. Zudem hat sich die dagegen die allgemeine Geschäftslage hat sich dagegen weiterhin im Vergleich zum Januar 2023 weiterhin verschlechtert (ifo Geschäftsklima: -5,4 Prozent; ifo Geschäftslage: -7,8 Prozent; ifo Geschäftserwartungen: -2,8 Prozent). Auch die Umsatzzahlen im Onlinehandel gehen nach einer leichten Erholung im Frühjahr des vergangenen Jahres wieder zurück (-6,7 Prozent zu Dezember 2022). „Die nach wie vor extrem angespannte wirtschaftliche Lage in Deutschland kombiniert mit den neuen Belastungen wie der Lkw-Maut schlägt sich auch in den Perspektiven der Logistikbranche nieder. Hier besteht dringend Handlungsbedarf“, warnt Grabowski.

Für den Bereich „Güterbeförderung im Straßenverkehr“ sieht der Marktreport des Speditionsverbunds eine kritische Entwicklung. Sowohl das ifo Geschäftsklima (-19,2 Prozent), die ifo Geschäftslage (-34 Prozent) und die ifo Geschäftserwartungen (-31,8 Prozent) haben sich im Vergleich zum Januar 2022 deutlich verschlechtert. Auch hier spiegelt sich die angespannte Lage der Speditionen wider. „Viele Speditionen werden diese Entwicklung nicht mitgehen können, wodurch die Zahl der Insolvenzen steigt und der verfügbare Laderaum noch knapper wird“, sagt Grabowski. Besonders schwer trifft es die Unternehmen, die einen großen Anteil eigener Linien im Einsatz haben. Der große Fuhrpark wurde in den letzten Monaten zur Belastung. Der ELVIS-Report regt an, den Umfang der eigenen Flotte im Verhältnis zum Einsatz fester Sub-Unternehmer zu hinterfragen und gegebenenfalls nachzujustieren. ELVIS empfiehlt den Speditionen daher auch andere Branchen als die bislang bedienten in den Blick zu nehmen und gegebenenfalls sich international aufzustellen, um die Schwankungen in den eigenen Auslastungen zu reduzieren.

In der Marktanalyse des Speditionsverbunds zeigt sich indes auch etwas Licht am Ende des Tunnels. So finden die sinkenden Energiekosten im vergangenen Halbjahr inzwischen Ausdruck in den fallenden Großhandelsverkaufs- und Erzeugerpreisen. Die Verbraucherpreise steigen noch, aber deutlich langsamer. Auch beim Kraftstoff macht sich eine leichte Entspannung bemerkbar (November zu Dezember 2023 – Diesel: -4,4 Prozent; LNG: -9,7 Prozent).

Über die ELVIS AG und die ELVIS Teilladungssystem GmbH

Die ELVIS AG (Europäischer Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure) ist der führende Verbund von Lkw-Speditionen und Frachtführern Europas und die Interessensvertretung von über 250 Partnerunternehmen. Über seine Partner ist der Verbund an 350 Standorten in Deutschland und in mehr als 30 Ländern Europas vertreten. Primäres Ziel der ELVIS AG ist es, Vorteile für die angeschlossenen Unternehmen zu realisieren, die sich aufgrund von Skaleneffekten und der Zusammenarbeit untereinander ergeben.
Zum Leistungsportfolio des Verbundes zählen der zentrale Einkauf von Waren und Dienstleistungen, der eigene Onlineshop „ELVIS Truckstar“ sowie Beratungslösungen. ELVIS informiert seine Partner frühzeitig über alle Markt- und Branchenveränderungen sowie über relevante politische Entwicklungen und deren Auswirkungen.

Als Dachorganisation fungiert der Verbund als zentraler Ansprechpartner und Interessensvertretung seiner Partner gegenüber Politik und Verwaltung. Mit dem Ziel, praxisrelevante Mehrwerte und Vorteile für die angeschlossenen Unternehmen zu generieren, initiiert und betreut die ELVIS AG zudem regelmäßig Pilotprojekte und Kooperationen mit Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen. Zudem bestehen unter dem Dach der ELVIS AG verschiedene operative Netzwerke: ein Part Load Network, ein Full Load Network, ein Volume Load Network, ein Baustoffnetzwerk sowie ein Palettenportal. Die ELVIS AG besteht seit 2006 und verfügt mittels ihrer Partner heute über eine Flotte von mehr als 19.000 Lkw.

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